Donnerstag, 16. Mai 2019

Tasche Nepal, verkleinert und als Modell zum Quertragen!


Als ich im letzten Herbst durch die Stoffläden in Kathmandu gezogen bin habe ich wunderbar grobe, handgewebte Stoffe gekauft- und gleich diese Taschen vor meinem Auge gehabt.
Wie so oft  hat es mit der Umsetzung dann etwas gedauert- aber am Wochenende hat eine Freundin einen runden Geburtstag- und für sie ist das genau das richtige Modell:
Die schlichte Nepaltasche, aber zum Quertragen.

Ich war mir nicht sicher welche Größe sie möchte und habe deshalb zwei Varianten genäht. Mir würde das beim Drucken auf 80% reduzierte Modell gut reichen, aber auch in der Originalgröße kann man Nepal auch mit einem einzelnen langen Trageriemen versehen. 
Das ist dann etwas beuteliger, aber ziemlich lässig.
Und ich vermute mal, dass sie sich diese Größe aussucht.


Hier ist der Unterschied ganz gut zu sehen.
Innen habe ich bei beiden Varianten eine Reißverschlusstasche und einen plakativen Druck einer alten Ellwanger Chronik- für den lokalen Bezug :)
Und ein leicht zugängliches dreidimensionales Handyfach.


Der Stoff hat eine schöne rustikale Struktur und ist ein satter Kontrast zum glatten Leder.


Da der Reißverschluss oben versenkt ist kann man die Riemen problemlos am oberen Rand annähen.


Die Riemen sind mit etwa 2 mm dick und trotzdem recht anschmiegsam, sie lassen sich auch mit einer normalen Nähmaschine gut montieren.

Ich hatte diese Qualität bisher nur als 2 mm breite Riemen im Shop, aber da immer mal wieder Nachfragen nach breiteren Riemen kamen habe ich jetzt ein schönes Set für eine Tasche zum Quertragen im Shop.
Im Shop findet ihr bei den freebooks die Anleitung und den Schnitt für die Tasche.
Ihr müsst euch nicht registrieren um das eBook herunterzuladen.
Ich wünsche euch viel Spaß bei der Umsetzung eurer Ideen!

Sonntag, 31. März 2019

Stoffspielereien: Geometrie


Karen hat für den März das Thema Geometrie vorgeschlagen: Da ist ja wirklich sehr viel möglich.
Mir war es diesmal wichtig, dass ich weiter mit den im Februar gefärbten Stoffen arbeite, die liegen  seit ein paar Wochen sehr verführerisch auf meinem Zuschneidetisch.

Also habe ich mir einen grafischen Block ausgedacht, mit den schon auf 11 cm x 11 cm zugeschnittenen Stickereien im Zentrum.


Zuerst habe ich einen Prototyp genäht, abfotografiert, am Rechner farblich modifiziert und dann am Bildschirm zusammenmontiert.
In dem Augenblick war klar, dass ich mit den ursprünglichen Farben allein nicht klar kommen würde, die Töne waren zu homogen.
Deshalb habe ich nochmal ein klares türkis, smaragd und helle grautöne nachgefärbt.
Es ist ein Segen, wenn man sich die Stoffe in allen Tönen über Nacht selbst herstellen kann, das erspart so viel Recherche und Wege!


Ich weiß noch nicht, ob ich die Blöcke mit einem Sashing verbinden soll oder sie so zusammennähe.
Ich neige ja eher zum direkten Montieren, das wirkt in meinen Augen moderner. Aber in dem Fall treffen die unterschiedlich gesetzten schwarzen Streifen immer wieder anders aufeinander, das kann problematisch werden.
Aber da kann ich ja noch abwarten und mich erst zum Schluss entscheiden.

Bis jetzt sind 14 von vermutlich 35 Blöcken fertig, jeder ist aktuell 30 cm x 30 cm groß.
Im Zentrum steht immer die Stickerei....


.... und wenn ich in der Farbe keine Stickerei eingefärbt habe, dann wurde an anderer Stelle im neutralen Bereich ein florales Element platziert:


So schließt sich das jetzt schon zu einem ganz passablen Ganzen und ich freue mich immer, wenn ich zwischendurch ein paar Blöcke nähen kann. Es ist immer wieder toll, wie die neutralen Farben außen  das Zentrum des Blocks zum Leuchten bringen!


Karen sammelt weitere Arbeiten zum Thema Geometrie,
im April geht es bei Siebensachen weiter.

Die Stoffspielereien

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein - ganz persönlich und individuell.

Bist du nächstes Mal auch dabei?


Die nächsten Termine

28.04.2019: "100 Jahre Bauhaus" bei Siebensachen zum Selbermachen https://siebensachen-zum-selbermachen.blogspot.co.at/ 
26.05.2019: "Heimat" bei Nahtlust https://nahtlust.de/ 
30.06.2019: "Afrika" bei made with Blümchen https://www.madewithbluemchen.at/ 
29.09.2019: „Miniatur" bei Feuerwerk bei Kaze https://feuerwerkbykaze.blogspot.com/ 
27.10.2019: "Handweben" bei Schnitt für Schnitt http://schnittfuerschnitt.de/ 
24.11.2019: (Thema noch nicht fix) bei Nähzimmerplaudereien https://naehzimmerplaudereien.com/ 

Einen Überblick über die bisherigen Stoffspielereien findest Du bei „Siebensachen zum Selbermachen“. .

Mittwoch, 27. März 2019

SDA und Govinda: Die Wasserversorgung in Kalikatar


Ich freue mich, dass das Didi-eBook bei euch so gut ankommt und bald 1000 Euro in das Wasserprojekt fließen werden- das möchte ich euch hier gern vorstellen.

Kalikatar ist eine kleine Siedlung in den südlichen Ausläufern des Himalaya, etwa 50 km Luftlinie  von der Hauptstadt Kathmandu entfernt. Das klingt nach einem Katzensprung, allerdings ist man für diese Strecke 8-10 Stunden in einem Jeep auf größtenteils unbefestigten Wegen unterwegs. 
"Aber Kalikatar ist es wert." meint unser Sohn Fabian, der seit August letzten Jahres in Nepal als technischer Volunteer für Govinda e.V. tätig ist. Und es ist der krasse Gegensatz zu Kathmandu, das ich von unserem Besuch bei ihm als völlig chaotisch, laut und eher anstrengend in Erinnerung habe. 

In Kalikatar werden gerade mehrere Projekte vorangetrieben, im Zentrum stehen mehrere Schulen und ein Internat. Um diese Einrichtungen mit Lebensmitteln zu versorgen hat sich das govinda-Team  mit der Optimierung der Bewässerung der angegliederten landwirtschaftlichen Fläche beschäftigt.

Ich finde es sehr spannend, wie sich Fabian als frischgebackener Elektrotechniker in die Materie eingearbeitet hat, ich wusste gar nicht das Vermessungstechnik so unkompliziert mit der richtigen Soft und Hardware und einem Handy erledigt werden kann. Mit den gewonnenen Daten wurde dann ein Rohrsystem konzipiert, so können die Pflanzen bewässert werden.




Das Wasser wird vom Fluss in zwei künstliche Teiche und einen Tank an den höchsten Stellen des Geländes gepumpt, von dort aus wird es über neue Leitungen auf die Pflanzterrassen verteilt.



Bis zu den Knien im Dreck- das kenne ich schon aus Fabians Kindheit, das macht ihn glücklich. :)


Und wenn dann alle 900 m Leitungen verbunden sind und tatsächlich Wasser an den richtigen Stellen ankommt, das ist perfekt.
Dann konnte der erste Kohl gepflanzt werden ....


.....und die Kartoffeln können in der regenarmen Zeit vor dem Monsun mit Wasser versorgt werden.
Auf der 18 000 qm großen Fläche werden dann 1.500 - 2.000 kg Kartoffeln und 200 kg Reis geerntet, dazu kommen verschiedene andere Gemüse und 100 kg Ingwer :)


Mit den Lebensmitteln werden die angegliederten Schulen und hilfsbedürftige Familien versorgt, zudem lernen nepalesische Studenten während ihres Praxissemesters moderne landwirtschaftliche Methoden kennen. Gerade diese Hilfe zur Selbsthilfe finde ich sehr wichtig.

Ihr unterstützt mit dem Kauf des Didi-eBooks dieses Projekt, die Hälfte des Erlöses geht direkt nach Kalikatar. Wir würden gerne eine neue Pumpe finanzieren um das alte Dieselaggregat zu ersetzen.
Der Fluss führt immer genug Wasser, das kann mit einem umweltfreundlichen  hydraulischen Widder problemlos hochgepumpt werden. Die neue Pumpe ist fast wartungsfrei und läuft ohne Strom- ich wusste gar nicht dass es so etwas gibt.
Aber das ist eine tolle Sache, das unterstützen wir gern.


Vielen Dank an alle Käuferinnen, auch im Namen von Fabian und den anderen Freiwilligen die sich monatelang unentgeltlich mit ihrem Wissen und ihrer Tatkraft einbringen.
Ihr macht das super!
Dhanyabad!

(Fabians Hauptaufgabe ist die Konzeption, Realisierung und Wartung der Solaranlagen auf den Govinda-Gebäuden im Kathmandu-Tal. Er bleibt noch bis Mai 2019 und wird Anfang 2020 noch einmal ein paar Wochen hinfahren um die letzten Arbeiten abzuschließen.

Montag, 11. März 2019

Didi: Eine Projekttasche für eure Handarbeitssachen


Diesmal hat es gar nicht so lange von der Idee zur fertigen Anleitung gebraucht, irgendwie fing alles erst im Januar an:
Kurz nach Sylvester hat die Tochter ihren Bruder in Nepal besucht, um mit ihm einen Teil des Anapurna-Trails zu laufen. Und da sie damals frisch mit dem Häkelvirus infiziert war hat sie unbedingt einen Projektbeutel gebraucht um ihre ganzen Sachen mitzunehmen. 
"Kannst du mal...?"
Klar, kann ich. 
:)

Und da ich ein paar Wochen vorher schon selbst einen kleinen Pompadour mit zwei Fächern aus Kathmandu mitgebracht habe habe ich dieses Zugsystem als Ausgangsbasis für einen Beutel mit drei Fächern genommen. 


Das ging alles wie gesagt sehr schnell.
Ich habe das Prinzip meinen handarbeitenden Freundinnen gezeigt und die waren dann recht angetan. 
Vor allem der doppelte Verschluss durch die innenliegende Raffung des Trennteiles ist sehr dekorativ und praktisch. Alles verschließt sich mit einem Zug. Und öffnet sich genauso schnell wieder!

Der Beutel hat viel Fassungsvermögen und der Inhalt lässt sich in den 3 Innenabteilen sehr übersichtlich verstauen.
Und nachdem sich der Projektbeutel bei der Wanderung bewährt hat habe ich die Idee noch etwas modifiziert und eine Anleitung geschrieben.

Und warum heißt die Tasche Didi?
So werden in Nepal Frauen angeredet- das heißt "große Schwester".
(Jungs heißen übrigens Dhai, das ist der große Bruder... )

Die Taschen der anderen:

Susanne hat gleich ausprobiert wie sich der Beutel skalieren lässt- und je nach Projektgröße kann man die Tasche auch gut verkleinern oder vergrößern. 
(In Susannes facebook-Feed kommen die Tage mehr Bilder- schaut doch mal rüber!)


Meine Freundin Nicole hat ebenfalls drei Taschen genäht, auch sie ist eine Meisterin im Kombinieren von verschiedenen Materialien:

Hier erst mal mit Jeans und Handstickerei ("Keep calm and knit on.")

Das zweite Exemplar hat einen Boden mit perfekt platzierten Zierstichen:
Und einer phantastischen Kombination aus weichem Zottel und ornamental-grafischem  Baumwollstoff:

 Und Doris hat dünnen Filz mit Dekostoff kombiniert und das mit einer Glitzerpaspel akzentuiert:

Die anderen Probemodelle sind von Bloggerinnen und auf Instagram-Accounts zu finden, das zeige ich  euch dann demnächst wenn ich das direkt verlinken kann.

Spendenprojekt:

Die Hälfte des Erlöses vom Verkauf des eBooks geht an govinda e.V. 

Govinda ist eine hier in Aalen gegründete NGO, die sich seit 1996 um verschiedene soziale Projekte in Nepal kümmert.
Der Sohn ist seit August 2018 als technischer Volunteer dort und freut sich sehr, dass das Geld sinnvoll  und nachhaltig eingesetzt wird. Dass tatsächlich alles an der richtigen Stelle ankommt.
Wir wollen gern zusammen  im Himalaya ein landwirtschaftliches Projekt unterstützen, aber auch das stelle ich euch noch gesondert vor.

Derweil könnt ihr für eure Projekte eine schnelle Tasche nähen.
Wenn ihr doppelt Gutes tun wollt wäre Didi auch ein tolles Geschenk für eine handarbeitende Freundin!

Den Schnitt bekommt ihr wie immer im Shop.
Dort findet ihr auch Kordel in verschiedenen Farben, es war nämlich gar nicht so einfach, schöne Zugbänder in einer griffigen Baumwoll-Polyestermischung zu finden.


Mittwoch, 6. März 2019

MMM: Animalprint - Kleid mit grünen Blenden



(Werbung wegen Markennennung)
Ich habe letztes Jahr bei Best off in Österreich einen wirklich tollen Animalprint-Coupon gekauft, das Muster ist nicht zu groß und auf einen schwereren Interlock gedruckt. Aber in meiner Umgebung war ich wohl die einzige, der das gefallen hat.... 
Aber als wir letzte Woche ein paar Tage in London waren sind sie uns aber überall förmlich entgegen-gesprungen: Animalprints.

Es war also höchste Zeit den Stoff zu vernähen- aber um das wilde Muster ein wenig zu erden habe ich es mit meinem derzeitigen Lieblingsgrünton kombiniert.
Und so passt das Kleid nun perfekt zu meinem Wintermantel.
(Der ist allerdings gekauft- Es ist nämlich kein Spaß, hochflorigen Mohairflausch zu verarbeiten.)


Der Schnitt ist altbewährt: Das ist das Kleid #1 von Rosa P.
Es sitzt bei mir gerade im Rücken- und Armbereich sehr gut. Es ist gerade geschnitten ohne sackig zu sein. Und es ist wirklich schnell genäht.


Mit dem Kleid reihe ich mich mal wieder bein MMM ein- und hoffe auf weitere Inspirationen, ich hab nämlich noch etwas von dem Jersey da und würde den dann gleich vernähen.
Solange der Anmalprint noch so aktuell ist.
(Danke an meine Freundin Irene für die Bilder im Wintergarten. Bei dem Wetter ist das Fotografieren sonst kein Sapß....)

Sonntag, 24. Februar 2019

Stoffspielereien: Farbverlauf ( Färben mit Procion MX )


Die Stoffspielereien des Monats Februar drehen sich um Farbverläufe- ein Thema das geradezu nach Pigmentpanschereien ruft!
Die Gastgeberin des Themas, Christiane ist da ja Expertin und ich habe ihren Blogbeitrag zu Farbabstufungen dazu noch in guter Erinnerung.
Das phantastische Wetter der letzten Woche war dann auch perfekt um mit Procion zu färben, das mache ich nämlich am liebsten auf der Terrasse.

Ich erspare euch jetzt die färberischen Details in allen Einzelheiten, dazu gibt es bei meinem Farblieferanten Jeromin (dort gibt es auch Kurse zum Thema), hier, hier und auch bei Christiane schon viele Informationen.
Ganz grob und damit ich es später auch nochmal nachlesen kann :)

  • Farblösung neutral: 20g schwarz und 5 g braun auf 250 ml Salzwasser (200g/l) 
  • Farblösung bunt: 20g (gelb kalt und warm) 25 g (blau) auf 250 ml Salzwasser
Der Stoff ( je 50 cm x 70 cm Halbleinen und 30 cm x 50 cm bestickte Baumwolle) wird eine halbe Stunde in Wasser eingeweicht und ausgewrungen. Dann wird er in die Plastikbeutel geschichtet. Dazu kommt dann die 50 ml farblich abgestufte Farblösung und nochmal 50 ml Salzwasser. Das ganze wird dann gleich gut durchgeknetet damit sich die Farbe gleichmäßig verteilt.


Falls etwas ausläuft und zur besseren Befüllung stehen die Beutel in alten Joghurteimern. 


Nach einer Stunde kommt in jeden Beutel 120 ml Sodalösung zur Fixierung ( 3 EL Waschsoda aus der Drogerie auf 1 l Wasser). Das wird dann nochmal gut geknetet und über Nacht warm stehen gelassen.
(Glaubt mir, das ist der schwierigste Teil. 
Diese Neugier wie das wohl herauskommt. Schrecklich.)


Hier seht ihr ganz gut dass die Farbe fast komplett aus der Flotte in den Stoff aufgezogen ist.

Das ganze wird ausgewaschen (der lästigste Teil)
und dann mit einem Spülprogramm (mit Entkalker) und einem darauffolgenden 60 Grad Waschgang in die Waschmaschine gesteckt.

Das Aufhängen ist ein Highlight, gefolgt vom genussvollen Bügeln- erst dann kommen die Farben richtig heraus.


Dann hatte ich eine neutrale Farbreihe und zwei Farbreihen vom warmen Gelb zum Blau und vom kalten Gelb zu Blau.

Diese Farben habe ich gemischt weil ich gerne aus alten Tischdecken Stoffe färben wollte, ich wollte gerne neue Sets passend zu unserem Geschirr und den neuen Stühlen.
Und klar- das ist farblich grundsätzlich mein Beuteschema :)


Ich habe etwas mit dem Layout herumgespielt- die Größe der Quadrate war durch die handgestickten Blüten vorgegeben, die wollte ich unbedingt integrieren.

Das war mir irgendwie etwas zu bunt, deshalb habe ich die gelben Quadrate weggelassen und die Farben reduziert:
Das mochte ich schon lieber- einfach und klar.
Und hier habe ich dann 30er Jeansgarn zum Absteppen genommen.
Und mit dem Layout gehe ich in Serie: Drei Farben und markante Absteppungen.

Ich mag die Details wie die Paspel am Rand:

und die überfärbten Stickereien:

Während ich am Samstag die Sets genäht habe hat die Tochter gekocht. Wir haben die ersten Sets  auch gleich eingeweiht.
"Bittebitte nicht kleckern, ich muss die Dinger noch fotografieren :)"


Es gab gebratene Okras und Kochbananen-Matoke aus Meera Sodhas Indien-Kochbuch.

Ich werde die nächsten Monate dieses Layout vergrößern und aus den großen Halbleinenstücken einen Quilt nähen. Und noch ein paar weitere Sets, die kleinen Dinger machen so viel Freude weil sie täglich in Gebrauch sind......

Danke, Christiane für das schöne Thema,
in ihrem Blog gibt es auch Procion-Färbereien und viele Links zu anderen kreativen Frauen die sich mit dem Thema beschäftigt haben.

Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat werden die Links mit den neuen Werken gesammelt – auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch.

Weiter geht es am 31.3. bei Karen mit dem Thema "Geometrtie"




Sonntag, 16. Dezember 2018

Bratapfellikör


Neulich haben wir bei einer thermomixenden Nachbarin einen phantastischen Bratapfellikör getrunken. Mit dem Sahnehäubchen macht der richtig was her und schmeckt zudem noch sehr gut  und winterlich.
Im Netz gibt es eine Vielzahl an Rezepten, ich habe etwas kombiniert und eine weniger süße und etwas gehaltvollere Variante (der Wein wird nicht mit erhitzt!) zusammengebastelt. Mit ein paar weihnachtlichen Gewürzen extra, aber das kann man ja je nach Gusto variieren.

1 l Apfelsaft (ich habe den klaren Saft genommen, das schaut bei einem Likör appetitlich aus)
150 g braunen Zucker
8 Nelken,
5 Kardamomkapseln
3 Sternanis
2 ausgekratzte Vanilleschoten mit dem Mark

.... alles erhitzen, nach 15 Minuten Kochzeit abkühlen lassen und die Gewürze abseihen.

Mit
350 ml Calvados (da geht vermutlich auch Apfelkorn)
200 ml Amaretto
200 ml Weißwein
aufgießen

Abfüllen. :)
Bei mir hat das drei größere Flaschen gegeben, wenn ihr das Rezept verdoppelt habt ihr zum einen keine Calvados-Reste und zum anderen tolle last-minute-Geschenke.
Denn die drei Flaschen sind definitiv zu wenig.

Wir haben den Likör erwärmt und mit einer Sahnehaube versehen, das schaut toll aus und ist ein perfekter Digestif nach dem Weihnachtsessen.