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Freitag, 10. März 2017

Recycling von Musterlaschen: Ein Apple Core Quilt

Im Januar kam mein messebauender Schwager auf dem Nachhauseweg von der Heimtextil in Frankfurt hier vorbei und hat einen ganzen Müllsack voller Musterlaschen bei uns abgeladen.
"Das haben die Asiaten nach der Messe einfach weggeworfen, kannst das gebrauchen?"
Na, und ob. :)

Die Musterlaschen stammen hauptsächlich von Bettwäscheherstellen. Sie sind aus glatter Baumwolle oder Flanell und allesamt etwa 40 cm breit.
Ich habe den Stoff noch vor dem Urlaub gewaschen und gebügelt, dann hatte ich etwas Zeit mir über das Muster Gedanken zu machen.

Ich will schon lange einen Apfelgripsch-Quilt nähen, mit modernen großen Elementen. Dann ist es auch nicht so schwer, auf meine Wunschgröße von mindestens 2 x 2,30 m zu kommen :)

Die Maße des Apple Cores habe ich auf die Breite der Musterlaschen anpassen lassen.
Der Sohn hat mir eine verblüffend professionelle Quiltschablone aus Plexiglas gefräst und sogar mit Logo versehen.
"Wenn schon, denn schon..." meint er grinsend.


Die 72 Einzelelemente waren dann schnell mit dem Rollschneider zugeschnitten. Beim Auslegen war ich dann aber enttäuscht. Die Stoffe waren grundsatzlich zu kontrastarm, da hat eine echte Struktur gefehlt.

Die habe ich dann in Form von übergroßen Sashikostichen eingenäht.
(6 mal 4 cm x 4 cm aus dem Grundstoff, 5 mal 5,75 cm x 4 cm bei den Längsschnitten
3 mal 4 cm x 4 cm aus dem Grundstoff, 2 mal 4,75 cm x 4 cm bei den Querschnitten.)

Die kleinen Vierecke habe ich in Serie zugeschnitten und genäht, so ging das trotz der Vielzahl an kleinen Teilen recht schnell.
So war das schon besser- der Quilt hält so optisch viel besser zusammen und bekommt einen modernen Twist.

Diese Woche habe ich ein paar Tage über der optimalen Verteilung gebrütet, Quilterinnen kennen sicher die Suche nach dem perfekten Layout.
Hier auf dem Bild sehe ich schon wieder Ungereimtheiten, aber irgendwann muss es auch mal gut sein.
Am Wochenende werde ich das Top zusammennähen, bei den großen Radien ist das konkav-konvexe Steppen hoffentlich nicht so schwer.

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Am Dienstag war das Vorbereitungstreffen für den Aalener Workshop in zwei Wochen. Es sind noch ein paar Plätze frei.
Wer zum Beispiel eine Grete mit Geling-Garantie nähen möchte ist da genau richtig.

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Nachdem die kleinen und mittleren Taschenrahmen schon einige Zeit ausverkauft sind kommt nächste Woche eine neue Lieferung.
Danke an alle, die vorbestellt und so geduldig gewartet haben!

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Und ja: Ich habe einen wunderbaren Sohn.
Echt jetzt!
Danke für die tollen Schablonen!

Freitag, 5. Juli 2013

A Real Man´s Quilt: Top und Rückseite, Quilting und Binding



Zuerst möchten wir uns für die vielen netten Kommentare zu unserem Zuschnitt bedanken, das hat uns so sehr gefreut. Der Quilt hat durch die CNC-Zuschneiderei tatsächlich einen ganz besonderen Stellenwert für den Sohn.

Wer das Video bis zum Schluss gesehen hat, der kennt das Bild vielleicht schon.
Näher ran?


Wenn man weitgehend in einer Stoffserie bleibt, dann ist das wirklich Vollkasko-Quilten. Die Muster harmonieren aufs allerschönste. Um den Gesamteindruck noch etwas mehr aus dem Neutralbereich herauszuholen habe ich nur noch ein paar grafisch-grüne Dewberrys ergänzt.

Insofern war das Top schnell fertig.
Die stilisierte "18" auf die Hinterseite zu bringen war dann zeitaufwändiger. Sie sollte zu erkennen sein, sich aber nicht in den Vordergrund drängen. Schließlich soll der Quilt den Sohn lange begleiten.
Für die Bordüre habe ich die Reststreifen der Vorderseite verwendet und noch das grasgrüne Vichy des Bindings eingebaut.
Als Batting haben wir wieder das 275er Baumwollvlies von Freudenberg genommen.


Für das Quilten war dann wieder meine Freundin Heike zuständig.
Sie hat jeweils die gegenüberliegenden Segmente mäandert, so ergeben sich größere nicht verbundene Flächen, die den Quilt geschmeidig halten.
Heike mach das alles freihand mit der Maschine, ohne BSR oder andere Hilfsmittel.
Lieder sieht man auf den Fotos nicht, wie perfekt sie das kann.
Und wie schnell und genau sie ist.
Du bist die Beste!!
Danke!!



Das Binding ist dann wieder etwas farbiger, das hat dem Quilt insgesamt gut getan.


Das Projekt hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht. Die Quiltnäherei bietet viel mehr Möglichkeiten zur gemeinsamen Aktion als das übliche Kleidungs- und Taschennähen.
Vielleicht habe ich ja irgendwann mal den Mut, mich um einen Platz in einer Bee zu bewerben.

Quilts sind einfach großartig!

Mittwoch, 3. Juli 2013

A Real Man´s Quilt- Zuschnitt und Layout



Die Geschichte dieses Quilts beginnt eigentlich schon vor zwei Jahren, als ich dem Sohn eine Decke für den Sommer versprochen habe.
"Schwarz und grau und vielleicht ganz wenig Olivgrün" meinte er.
Das gab mein Stofflager natürlich nicht her. Deshalb habe ich irgendwann die wunderbar passende Stoffserie von Parson Gray bestellt. So hatte ich dann viele fatquarter, gute Vorsätze und eine ausgewachsene Schneidehemmung.

Tja, im Juni wurde der Sohn 18. Das war der perfekte Anlass, den Quilt dann doch mal anzugehen.
Glücklicherweise war dann auch die selbst konstruierte CNC-Fräsmaschine fertig und der Sohn brannte darauf, mir zu beweisen, dass das Ding tatsächlich fast alles kann. Sogar Stoffe zuschneiden.
Das Layout war klar, ich wollte die Stoffstücke möglichst ganz lassen. Die Datei für den Zuschnitt war schnell erstellt- aber fragt nicht nach meiner Herzfrequenz, als das Tangentialmesser die Stoffe das erste Mal geschnitten hat. Zum Glück war Heike da, hat mitgezittert und die ganze Aktion gefilmt:


Schaut mal: (Achtung: laut!)



Geschnitten waren die Stücke schnell, für das Layout haben Heike, der Sohn und ich etwas länger gebraucht.
Durch die maximale Ausnutzung der 36 Stoffstücke wird der Quilt 240 cm mal 240 cm groß.
"Reicht grad so" meinte der Sohn trocken.



Morgen mache ich noch ein paar Detailfotos, dann zeige ich euch den Quilt genauer.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Der Restequilt

Der Restequilt 2012 ist fertig.
Die Rückseite:
Alle, wirklich alle Fitzel in türkis und orangetönen sind verbraucht- beim dritten Streifen habe ich sehr viel gestückelt. Wenn man dabei (wie ich) neben einem relativ vollen Regal mit großen Stoffstücken sitzt, dann kommt man sich schon ein wenig wunderlich vor.


Als Abschluss des Musterteils hinten hab es zwei orange Paspel.
Yeah.


Das Batting:

Seit etwa 15 Jahren haben wir eine gelbe Kuscheldecke, die war nach der langen Zeit verpillt und schäbig. Aber Wegwerfen kam irgendwie nie in Frage- das wäre Verrat an den vielen Stunden gewesen, die ich drunter verbracht habe. (Bescheuert, ich weiß.)
Jetzt ist sie als Batting des Quilts wieder richtig mit dabei.
Nachdem ich die Fransen abgeschnitten habe war die gelbe Decke viel zu kurz, die fehlende Länge wurde dann mit Baumwollvliesresten (H270) ergänzt.


Das Quilten:

Das hat meine Freundin Heike übernommen.
Auf dem ersten Foto zeigt sich dann auch schon das Problem mit dem farbigen Innenleben.
Das Bild ist gleich nach der Wäsche mit noch feuchtem Stoff entstanden und mir ist fast das Herz stehengeblieben.
Nach dem Trocknen sieht man die Füllung zwar nicht mehr so sehr, aber wer heikel ist sollte das bei einem Quilt mit vielen weißen Elementen nicht nachmachen. Farbiges Innenleben scheint nämlich immer etwas durch.


Heike hat in den weißen Feldern mit Blumen und Schnörkeln gequiltet.
Um das mittlere Feld des Blockes hat sie das Ganze nochmal in lockeren Bögen fixiert.
So bleibt die Decke mit den großen ungequilteten Partien weich.


Hier nochmal: Wenn der Quilt getrocknet ist, dann gleicht sich die Frarbe wieder an.
( Pooh, Glück gehabt. )
( Und noch mehr Glück gehabt, dass Heike mir das gequiltet hat. Danke!! )



Die Front:

Wer das Bild anklickt, bekommt es nochmal größer, aber die Qualität ist eher mau.
( Findet wer den Fehler? )
Die einzelnen Blöcke sind etwa 40 cm x 40 cm groß, das ergibt eine Größe von 140 cm x 185 cm.
Als Sofaquilt reicht das, für ein Bettcover wäre sie etwas zu kurz.


Hier zum Abschluss nochmal mein Lieblingsblock:


Ich finde es ungeheuer befreiend, eine Patchworkdecke nur aus Resten zu nähen. Zum einen wird die Sammelkiste wirklich leer, zum anderen ist diese Selbstbeschränkung eine sportliche Herausforderung.

Wikipedia beschreibt Patchwork als "Flickwerk" und "eine Form der Textiltechnik, bei der Reste verschiedener Materialien verwendet werden, um neue Textilien anzufertigen."
Genau das habe ich gemacht. :)

Montag, 2. April 2012

Ein Quilt für die Tochter


So, nun ist der Tochterquilt fertig.
In der Breite habe ich noch etwas zugegeben und einen Streifen aus den letzten Stoffresten angenäht.
Die Bordüre passt sich gut an das Muster an und bildet einen schönen Abschluss.
Und ich habe so noch einmal 20cm Breite gewonnen.

Ich bin ja grundsätzlich nicht so die große Planerin, was Patchworkarbeiten betrifft.
Da entsteht viel aus dem Bauch heraus. Ich spiele mit Quadraten, schneide hier mal irgendwie über den Daumen gepeilt auseinander und füge da zusammen, bis irgendein Muster entsteht. Und das variiere ich dann mit meinen Reststoffen.
Sehr lustvoll und überhaupt nicht so konzipiert, wie das bei der genauen Arbeit der echten Patchworkkönnerinnen nötig ist.
Aber es macht eben Spaß und geht auch relativ schnell so.


Die Rückseite ist aus grün-weißem Vichykaro und  hat eine Bordüre.
(ZackZack- ich will fertig werden....)


Gequiltet hat mir das meine liebe Heike, deren Tochter die Freundin meiner Tochter ist.
So ist das Geschenk ein Stückchen Gemeinschaftswerk, ganz in alter Quilttradition.
Heike hat nur die Blöcke mäandert und das Sashing dabei frei gelassen.
Sie meinte, das wäre eine gute Sache, da man da immer ein abgegrenztes Stück vor sich hat und sich in dem übersichtlichen Bereich nicht verzettelt.
Bei ihr klingt das einfach und schaut sauber aus, aber ich hätte das wohl nicht so schön und schnell hinbekommen. Danke!!


Für das Binding war dann wieder ich zuständig- klassisch zuerst mit der Maschine genäht und dann mit einem Matratzenstich  per Hand.


Der Kater hat die Decke schon für gut befunden. :)


In der Waschmaschine gab es schlussends den leider etwas spärlichen Crinkle-Effekt.
Weiß jemand, ob das Freudenberg-Baumwollbatting im Trockner noch etwas mehr einspringt? Denn beim Waschen hat der Quilt kaum etwas an Länge und Breite verloren. Und ich mag es eigentlich sehr gern, wenn die Oberfläche noch etwas mehr Leben bekommt.

Stoffe: Quer durch die Restekiste, ergänzt mit alten weißen Laken meiner Schwiegermutter.
Größe: 150 x 220 cm
Batting: Freudenberg 275 (Baumwollvlies)

Mittwoch, 29. Juni 2011

Der fertige Quilt


Gestern kam der Quilt in die Waschmaschine und es war wirklich spannend, wie er sich schlussends entwickeln würde. Zum Glück ist es gerade derart heiß, dass die Decke bis zum Abend trocken war.
Bei den derzeitigen Temperaturen ist so ein Quilt Nachts die ideale Bettdecke. So ideal, dass nun auch die Kinder für den Sommer sowas wollen.......

Aber von Anfang an.

Das Layout: Die einzelnen Blöcke sind 42 x 42 cm groß und haben jeweils einen weißen Stoff aus meiner Sammlung alter Heimtextilien als Basis. Da sind gröbere Handtücher aus Leinen dabei, aber auch extrem fein gewebte und bestickte Laken mit Monogramm. Die einzelnen Weiß-Nuancen und Stukturen sind nebeneinender gestellt echt spannend: 


Fünf Blöcke in der Breite und sechs Blöcke längs wurden es insgesamt und es hat sehr viel Spaß gemacht, die Decke wachsen zu sehen.
Grundsätzlich habe ich jeweils ein flächiges Mutster aus den Resten der letzten Projekte gestaltet. Ein schokobrauner Streifen als wiederkehrendes Element sollte für etwas Struktur sorgen.
Ganz ist die Rechnung nicht aufgegangen, meine Willkür beim Zusammenstellen der Stoffe war nie langweilig, bringt aber im Zusammenhang gesehen viel Unruhe. Aber egal- gerade hier war ich in Hochstimmung. Das war so schön zu nähen!

Am seitlichen Rand habe ich dann einen 15cm breiten Streifen angesetzt, da wurde dann die handgestickte Zierkante zweier Bettlaken in Szene gesetzt.


Das Batting: Für die alten Stoffe wollte ich unbedingt diesen krinkeligen Gebrauchtlook. Deshalb kam nur Baumwolle in Frage. Die schrumpft zwischen den Lagen etwas ein und wirft die Oberfläche der Decke auf. Das 275er Vlies von Freudenberg liegt 230cm breit, das hat genau gepasst.
Die Unterseite ist aus nicht vorgewaschenem Baumwollsatin. Der durfe auch schrumpfen, um den Effekt noch zu verstärken.
Die Rechnung ist insgesamt ganz gut aufgegangen. 6cm in der Länge und Breite hat der Quilt nach der Wäsche eingebüßt.

Oben ist der Ausschnitt noch ungewaschen, wie auf dem unteren Bild schaut das nach der 40 Grad-Wäsche aus:


Das Quilten: Normalerweise kann meine Pfaff 260 das ganz gut. Stopffuß, Halbstellungsklemme und Abdeckplatte habe ich ja. Auf kleinen Flächen konnte ich bisher ganz gut umgehen, dass es beim Quasi-Rückwärtsnähen kleine Schaufen auf der Rückseite gab. Seitlich, vorwärts, Diagonalschieben bringt gute und saubere Ergebnisse, aber in einer Richtung war das eben nicht so toll:


Dann habe ich angefangen an der Unterfadenspannung zu drehen, habe andere Nadeln ausprobiert, Markengarn- mit dem Resultat, dass gar nichts mehr ging. Himmel- ihr hättet mich fluchen hören.
Ich war dann wirklich schon froh, dass es wiederso funktionierte wie vorher und habe die kleinen Schlaufen zähneknirschend in Kauf genommen.
Freihandquilten ist sehr ansterngend, vor allem wenn ein Quilt so groß ist. Aber im Nachhinein hat sich die viele Arbeit dann schon gelohnt.
(Interessant in dem Zusammenhang ist dieser "Muskelkater" in den Daumen. Ich bin da ja nicht allein davon betroffen und werde mal meinen Physiotherapeuten fragen was das nun in Wirklichkeit war, wenn es da keine Muskeln gibt.)


Die Rückseite: Zwei verschiedene Grüntöne aus Baumwollsatin werden durch einen gemusterten Streifen abgegrenzt. Das Material ist angenehm auf der Haut- das ist bei einer Bettdecke wichtig.
Die Gestaltung ist viel ruhiger als die Oberseite, das ist eine gute Alternative wenn mir die etwas chaotische Patchworkseite mal nicht mehr so gut gefällt.
Gerade im Zusammenhang mit den bei großen Rollen am Betthaupt macht sich die Rückseite eigentlich fast besser.


Zwei Wochen hat die Näherei der Decke gedauert.
Ich bin gerade beim Nähen sehr neugierig, wie das fertige Stück am Ende herauskommt. Duch die verschiedenen Arbeitsgänge wird aber auch so ein aufwändiges Projekt nie langweilig. Das händische Annähen des Bindings war fast meditativ, das Quilten hat Kraft gekostet, das Patchen war kreativ- so ein Quilt bietet einfach alles.
Und das Resultat ist nun ein Stück, das und viele Sommer begleiten wird.

Montag, 31. Januar 2011

Der Quilt

Die Decke ist fertig und die einzige Frage ist:
Warum habe ich sowas nicht längst schon mal probiert?
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Der Freufaktor ist riesengroß, sowohl beim Nähen wie auch beim Benutzen. Ich habe den halben Sonntag lesend auf dem Sofa verbracht und immer wieder mit einem leisen Glücksgefühl über die Decke streichen müssen.
Sowas ist mir in meiner langen Nähkarriere mit noch keinem Stück passiert. Ehrlich.
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Vielen Dank für eure Tipps was das Batting und die Rückseite betrifft. Bei dieser Decke kam dann alles sehr plötzlich.
Beim Suchen nach einem passenden Fleece für die Rückseite habe ich einen lange verdrängten Bizzkids-Batikfleece in orange-khaki gefunden. Den gruseligen Stoff konnte ich hier elegant zwischen zwei Lagen verschwinden lassen, wie praktisch. :)
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Und auf der Rückseite wollten die übriggebliebenen Stücke der Vorderseite noch mitspielen, da habe ich nicht Nein sagen können. Der Grund ist ein braun/weißes Vichykaro, von dem ich noch ausreichend da hatte.

Die drei Lagen habe ich je zur Hälfte mit Schließnadeln fixiert und geheftet. Schließnadeln scheinen mir für das Maschinenquilten besser geeignet. Das geht sowohl beim Hineinstecken als auch beim späteren Herauslösen viel schneller als das klassische Heften im Abstand von 10cm.
Gequiltet habe ich im Nahtschatten, das schien mir am besten zu dem Muster zu passen. So ergeben sich auch wirklich große ungequiltete Stellen und die Decke bleibt schön weich und anschmiegsam.
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Das Binding habe ich am Samstag Nachmittag von Hand angenäht. Das dauert zwar 3 Stunden, ist aber eine vorfreudige Abschlussarbeit, die auch gut auf dem Sofa erledigt werden kann.
(In diesem Fall auf Heikes Sofa, mit Verena an der Seite, Heftfäden ziehend.... Danke, Mädels!)
. Und wer einen genz tollen Quilt zur Resteverwertung sehen will, klicke mal hier zu Katharina. Gegen das Kunstwerk ist meine Decke richtig banal.
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Aber ich liebe sie jetzt schon.
Sehr!