Mittwoch, 2. September 2015

Ein neuer Kleiderschnitt für den MMM und ein Zeitschriftenvergleich


Vermutlich zeigen im heutigen ersten MMM nach der Sommerpause schon die ersten Teilnehmerinnen Herbstsachen.
Aber ich habe in der aktuelle Ausgabe der Nähmode (4-2015 Simplicityschnitte im Heftformat) noch tolle Sommermodelle gefunden. Die Kleider, Oberteile und ein paar alltagstaugliche Basicschnitte haben mir auf Anhieb gefallen.
So habe ich als bekennende Burda-Näherin das Heft wieder mal gekauft und diesmal tatsächlich nach den Schnitten genäht.

Das erste Problem war die Wahl der Größe. Ich habe meine übliche Burda- und Ottobregröße herauskopiert und die war- um es vorab zu nehmen- viel zu groß.
Nach einigen Anpassungen und Änderungen sind aber zwei sehr schöne und tragbare Kleider herausgekommen, eins für die Tochter ( von 38 auf eine kurze 36 gradiert) und eins für mich.

Der Schnitt hat dekorative Falten im Oberteil und im Rock, es gibt die Möglichkeit, mehrere Ausschnittvarianten und Rockformen zu kombinieren.
Das finde ich prima!

Die Verarbeitung habe ich materialbedingt modifiziert, der Oberstoff ist ein feiner, transparenter Meshstoff und muss gefüttert werden. Statt mit Belegen zu arbeiten habe ich das Kleid also komplett gedoppelt und den Halsausschnitt mit Falzgummi versäubert.
(Belege sind oft die unpraktischste Lösung.)
Die Anleitung ist aber ansonsten sehr ausführlich und gut nachzuvollziehen.

Der Schnitt hat eine schöne geschwungene Mittellinie, die habe ich bei meinem eigenen Kleid ca. 5 cm nach oben versetzt um eine Empirenaht zu bekommen.
Das ist auf dem Foto ganz gut zu sehen.
Gut zu sehen ist auch der rückwärtige Abnäher. In der Anleitung laufen die beiden Abnäher wie es sich gehört zusammen, aber das Schnittteil hat da wohl einen Fehler.
Das Nähen nach amerikanischen Schnitten war für mich wirklich eine neue Erfahrung, ich habe das erste Mal einen Simplicityschnitt zu Ende genäht.
Frühere Versuche mit US-Einzelschnitten sind meist schon im Anfangsstadium an der enthaltenen Nahtzugabe gescheitert.

Hier ein kurzer subjektiver Vergleich der drei wichtigsten deutschsprachigen Schnittzeitungen
(Die Knip lasse ich mal außen vor, sie ist am ehesten mit der Burda vergleichbar.)
  • Die Bilder in der Zeitschrift.
    Simplicity macht mit langweiligen Fotos nicht unbedingt Lust auf Mode. Zwar sieht man in der Neuen Nähmode die meisten Details ganz gut, aber Ottobre macht viel attraktivere realistische Fotos an echten Menschen.
    Bei Burdas stylishen Aufnahmen braucht man oft Phantasie um eine Linienführung zu erkennen.
  • Die Schnitte
    Neue Nähmode: Viele Modelle in unterschiedlichen Varianten. Die Entwürfe sind eher basic und alltagstauglich. Einen merkwürdigen Jabot wie in der aktuellen Burda findet man in der Neuen Nähmode mit Sicherheit nicht.
    Die Modellauswahl ist aber Geschmackssache: Ottobre ist sehr basic, Simplicity raffinierter und Burda ist von den drei Zeitschriften wohl dem aktuellen Trend am nächsten.
  • Die Größen.
    Die Nähmode bietet nur 3 Größen, Burda hat 5 oder 6 Größen und Ottobre noch mehr.
    Burda finde ich persönlich völlig ausreichend, zumal das Heft auch oft Kurzgrößen enthält.
  • Die Anleitungen:
    Sie sind in der Nähmode gut bebildert. Unangenehm ist mir nur aufgefallen, dass die vielen Passzeichen nicht in der Schnittübersicht zu sehen sind, so hätte ich mir auf den Bögen leichter getan alle zu finden.
    Burdasprache muss man sich erst aneignen, dann sind aber auch dort die Anleitungen sehr gut.
    Bei Ottobre lese ich wegen der Schlichtheit der Modelle selten Beschreibungen, sie haben auch nicht den besten Ruf.....
    Anfänger kommen mit der Neuen Nähmode oder den in der Burda-Nähschule vorgestellen Modellen wahrscheinlich am besten zurecht.
  • Die Schnittbögen
    Da ist Ottobres stabiles Papier und die locker aufgebauten Bögen unschlagbar.
    Dünneres Material bei guter Übersichtlichkeit bei Burda
    Simplicity ist schlichtweg zu dicht gepackt. (Ein Kaufargument für die Einzelschnitte, auf denen das Heft basiert!)
  • Die Nahtzugabe
    Burda und Ottobre haben keine angeschnittenen Nahtzugabe, in der Nähmode sind 1,5 cm NZG enthalten. Mir persönlich ist das zwar eigentlich zuviel NZG, beim Nähen gewöhnt man sich aber schnell daran.
    Schwierig finde ich bei enthaltener Zugabe Schnittvergleiche und Anpassungen. Zudem lässt sich die wichtige Nahtlinie schwerer übertragen.
    Die enthaltene oder nicht enthaltene Nahtzugabe ist Geschmackssache, ich persönlich mag Schnitte lieber, an denen ich meine persönliche Zugabe selbst bestimmen kann.

Nach welchen Schnitten näht ihr am liebsten?
Mit oder ohne Nahtzugabe?

Schnitt: Neue Nähmode 4-2015, Modell 40 - 43 ( in Größe 38, 40 und 42)
Jerseys: BestOf, Feldkirch

Sonntag, 30. August 2015

Hemden-Refashion: Rock und Oberteil


Für die August-Stoffspielereien hat Suschna aufgerufen, Oberhemden zu verarbeiten.
Im Juli habe ich drei Hemden völlig auseinandergeschnitten und ein Kleid genäht, diesmal wollte ich gern möglichst viele Originalnähte beibehalten.
Trotz meiner ausgesprochenen Abneigung gegen Knöpfe sollten auch die Knopfleisten erhalten bleiben.

Diesmal habe ich Altkleider meines Bruders verwendet. Er hat ein sportliches Raglanhemd aussortiert, so war die Anpassung der Schulterbreite kein echtes Problem. Die Seitennähte habe ich aufgetrennt und einen Brustabnäher platziert. Nach innen gelegte Pintucks bringen das ganze auf Figur.
Hier ist der Unterschied gut zu sehen: Die eine Seite des Hemdes ist modelliert, die andere noch im Original:

Und hier fertig mit kontrastfarberem Schrägstreifen am Ausschitt.
Der Druck auf der Rückseite ist cool, aber die Vorderseite mit geschlossener Knopfleiste mag ich nicht wirklich. Das ist zu sehr Bluse und irgendwie auch drei cm zu kurz geworden..
Offen getragen finde ich das lässiger.
Hier zum Rock, der ist aus einem schokoladenbraun gestreiften Hemd entstanden.
Die Knopfleiste ist nach hinten gewandert und bildet einen kleinen Schlitz. Die Ärmel wurden zur Passe.
Der Rock ist gefüttert und an der Passe habe ich wieder ein Kapellenschlitz-Zitat versteckt.
Leider haben beim fertigen Rock die taillierten Seitennähte des Hemdes doch gestört. Oben habe ich sie knapp neben der Naht durch kleine Abnäher ausgeglichen, aber in Richtung Saum musste ich dann doch auftrennen und neu nähen.
Tja- dann hätte ich das Hemd auch gleich auseinanderschneiden können und hätte mir viel Herumprobiererei gespart.
Überhaupt ist es viel einfacher, alte Herrenhemden ganz auseinanderzutrennen und sie dann als Stofflieferant zu nehmen. Das geht übrigens mit den meist gekettelten Kappnähten ratzfatz mit einem Fadenzug von der richtigen Seite aus :)
Anpassungen an einem bestehenden Teil sind sehr viel komplexer.

Deshalb bin ich gespannt, was die anderen Teilnehmerinnen aus ihren Hemden genäht haben.
Umgenäht oder zerschnitten?
Bei Suschna gibt heute es die Ergebnisse der Sommer-Stoffspielerei zu sehen,
am 27. September samle ich Spielereien zum Thema "Falten".
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PS: Die Sachen habe ich schon getragen: Gestern auf dem SummerNights Festival in Sigmaringen:
Deep Purple waren wenig überraschend. Deep Purple halt. 
Alan Parsons war toll. "Eve" war eine meiner ersten Platten und ich war erstaunt, wie textsicher ich nach über 30 Jahren Nichtbeachtung seiner Musik noch war. Und wie gut mir das plötzlich wieder gefallen hat. :)

Sonntag, 23. August 2015

Neue Geldbeutel aus Leder, Tomaten und ein Sew-Along


Es ist nach der urlaubsbedingten Pause wieder mal schwer, einen Einstieg in die Näherei zu finden. 

Normalerweise hole ich mir da ein Herzensprojekt von der langen Bank, das ist die perfekte Motivation.
Diesmal habe ich ein Stück meiner gemusterten Vintageleder vernäht.
Farblich ist das Material ein Traum, es ist stabil und robust und es liegt phantastisch in der Hand. Gefühlt würde ich das Leder in die 60er einordnen, damals hatte man viel diese Permutteffekte und kleinteiligen Prägungen.

Damit das Portemonnaie nicht zu tantig daherkommt habe ich innen Stoffe aus meiner Lieblingskollektion von Tula Pink dazukombiniert. Elizabeth rules!
(Und Danke an Konstanze für das Leder. Das war ein großartiger Tausch!)

 Und nachdem der Anfang erst mal gemacht war konnte ich nicht mehr aufhören:
Ein Reiseetui und 8 Geldbeutel :)

Ich bekomme immer mal wieder Anfragen, ob sich die Mittelnaht bei den Geldbeuteln auch mit der Maschine schließen lässt.....
Nein, ich würde das nicht versuchen. Wenn man so viel Zeit und Liebe in das Projekt investiert, dann tun die beiden kurzen Stücke Matratzenstich nicht weh. Für mich sind diese letzten Nähte ein Vergnügen. Auf der Terrasse oder beim Tatortgucken :)

 Die Geldbeutel und ein Reiseetui gibt es im Shop, dort sind auch noch mehr Detailbilder eingestellt.
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Und sonst so?
Tomatenernte, und zwar üppig.
Sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus tragen die Stöcke sehr viel und sind so vital wie seit Jahren nicht mehr. 

Die originellste Sorte ist diesmal "Yellow Stuffer", die Früchte schauen aus wie Paprika, sind ebenso hohl und lassen sich prima füllen. würden sich prima füllen lassen.
Meine Tomatensaucengläser haben dieses Jahr ein neugestaltetes Etikett bekommen.
Einheitliche Deckel wären auch nett, aber dann würden die Gläser im Vorratsegal wohl nach "gekauft" ausschauen.
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Bei Carmen gibt es seit zwei Wochen einen Taschen-Sew-Along. Das Thema sind die vergessenen Taschenschnitte, die wohl jeder auf seiner Festplatte schlummern hat.
Ab Montag, dem 24.8. sind die machwerk-Schnitte an der Reihe und unter den Teilnehmerinnen werden tolle Preise verlost.
Also: Wäre das nicht auch für euch eine Gelegenheit, ein Projekt von der langen Bank zu holen?
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Und zum Schluss noch ein Buchtipp für alle, die Game of Thrones oder den Herrn der Ringe lieben:
Alles von Joe Abercrombie.
Episch!
Großartig!
Die spannendsten Figuren seit langem.

Sonntag, 26. Juli 2015

Vorgezogene Stoffspielereien: Hemden - Refashion

"Es war einmal ein Oberhemd..." schlägt Suschna als Thema für die August-Stoffspielereien vor.
Ich bin diesmal einen ganzen Monat zu früh dran, zeige euch das neue Kleid aber trotzdem schon mal als Inspiration.

Refashion ist ja eigentlich genau mein Thema. Aber Hemden?
Wenn man auf Pinterest nach Hemdenrecycling sucht findet man in erster Linie experimentelle Oberteile, Blusen und Zeug mit Knopfleisten. Das ist alles nicht so mein Ding.
Ich wolle vermeiden, dass man dem fertigen Teil seine Herkunft auf Anhieb ansieht- das ging nur, indem ich die drei Opferhemden erst mal völlig auseinandergenommen habe.
Mein Lieblingsthema Borderprint wollte ich das gern in einer Patchworktechnik umsetzen- schließlich reicht kein einzelnes Hemd meines Mannes für ein komplettes Kleid für mich.
Wenn ich also schon kombinieren musste, dann mit einem patchgeworkten Übergang vom braunkarierten erdigen Saum zum Wolkenblau im Oberteil des Kleides.
Ich habe Stoffvierecke eingescannt und im Grafikprogramm verschiedene Module (5x5cm, 6x6cm und 8x8cm) auf meinem Schnittschema platziert. Schlussends habe ich mich für 6 x 6 cm große Quadrate im Kleid entschieden.
Die Stoffstücke habe ich nicht versäubert, das scheint mir bei Patchwork keine so gute Idee. Ein Zickzackstich oder eine Overlocknaht ergäbe wohl wulsige Stoffkanten die womöglich noch verzogen sind und den exakten Zuschnitt zunichte machen. 
(Zudem: Mehr als 80 Kleinteile mit zweifelhaften Erfolg versäubern? No way. 
Aber vielleicht kann eine erfahrenere Patchworkerin mehr zu diesem Thema sagen...)

Mein Versuch, das fertige Rockteil mit dünner aufbügelbarer Vlieseline zu fixieren war eine Sackgasse: Das wurde brettig.

So habe ich zur Stabilisierung der Stiche und zur Erleichterung des Bügelns nach der Wäsche die horizontalen Nähte abgesteppt. Und das Kleid mit einem hauchdünnen Mesh abgefüttert um die häßlichen rohen Kanten zu schützen und zu verstecken.
Meine ProfiPatchworkende Freundin Heike meinte dann zu den ersten gemailten Fotos
Wenn Du nicht so der hardcore-Knopfablehner wärst, hättest Du im Oberteil noch eine der Knopfleisten verarbeiten können. Wenigstens als Fake. Dann wäre da auch keine so große leere einfarbige Fläche. Vielleicht stattdessen noch ein kariertes Stoffblümchen?“
Klar, da hat sie Recht.
Smilas Blümchen war perfekt, um die übrigen Quadrate zu verwerten.

Als Hemdenzitat habe ich übrigens ein paar Ärmelschlitz-Kapellen entlang der Seitennaht eingebaut. 
Für Eingeweihte. :)
Am Freitagnachmittag bin ich dann mit dem so komplettierten Kleid zu Heike gefahren.
Sie hat dann raffiniert ihre vier Tiere an die richtige Stelle gelotst um mir das lange gewünschte Hennen-und-Hasen-Foto zu ermöglichen.


Zwei junge Hasen und ein Kleid aus drei abgelegten Hemden.
Die anderen Hennen waren zu schnell aus dem Bild :)
Yeah.

Ihr merkt: Das Projekt hat einen Riesenspaß gemacht.
So viel, dass ich mir bis August vielleicht nochmal etwas Neues einfallen lasse.
Am 30.8. sammelt dann Suschna Beiträge zum Thema Hemdenrecycling.

Hemden: Vom Ehemann
Kleiderschnitt: Altbewährt
Blümchen: Aus "Für dich genäht", Smilas erstem Buch
Futter: Stoffmarkt

Mittwoch, 15. Juli 2015

Empirekleid mit Goldfisch

Den hier schon vorgestellten handbedruckten Stoff habe ich letzte Woche weiterverarbeitet- der Fisch ist nun mit echtem Blattgold versehen und hat auch schon eine Handwäsche hinter sich.
Blattgold?
Genau, zwar würde man die Schuppen sicher auch plotten oder mit einer Textilfarbe anmalen können, aber echtes Gold glitzert einfach anders in der Sonne.
Ich habe die Schuppen mit Transfer-Medium auf den ockerfarben vorgedruckten Stoff gemalt und das dann mit zwei Scheiben Blattgold belegt.
Nach zwei Tagen Trocknungszeit kann der nichthaftende Rest mit einem weichen Pinsel abgetragen werden.
Bei mir war der mit Dekaprint gedruckte ockerfarbene Untergrund noch so anziehend, dass auch dort etwas Gold verblieben ist, das stört mich aber nicht sehr. Auf dem unbedruckten Stioff selbst bleibt das Gold natürlich nicht hängen.
Wer sich für die Technik interessiert: Sabine bietet dazu am 30.7. in Mannheim einen Miniworkshop an.
Der Schnitt ist altbewährt und eine Abwandlung eines uralten Brigittemodelles.
Das Kleid nähe ich seit wohl 20 Jahren alle zwei Jahre in einer anderen Farbe. Da kann man wohl von einem zeitlosen Lieblingsschnitt reden.
Lustig ist übrigens die ungefütterte Innenseite des Kleides- da ist noch das missglückte allererste Druckexperiment zu sehen. Die Kringel haben sich als zu dominant und dunkel erwiesen, da habe ich den Stoff kurzerhand umgedreht. Der zweite Versuch der Unterwasserlandschaft war dann besser.

Die Fotos im Garten sind von heute Morgen, daher ist das perfekt für den inspirierenden MMM-Laufsteg.
Ich habe das Teil aber die letzten Tage sehr gern und viel getragen- hier auf dem 40sten meiner Cousine in Oberfranken. Das Kleid passt auf ein Fest genausogut wie in den ganz normalen Alltag.
Ein Lieblingsstück, jetzt schon.

Schnitt: nach einem Brigitte Sonderheft 1999 ( in den Jahren immer wieder auf die körperlichenen Gegebenheiten angepasst....)
Stoff: ein Coupon grobes Leinen vom Stoffmarkt 
der Druck ist im Workshop bei Sabine Jeromin und Brunhilde Scheidmeir entstanden.

Montag, 6. Juli 2015

Reiseetui - ein Ebook

Diesen Organizer habe ich euch ja schon letzte Woche kurz vorgestellt- hier ist nun das eBook zum Reiseetui.
Diesmal habe ich eine ganze Reihe von Prototypen genäht, einfach weil es so viel Spaß gemacht hat die Stoffe zu kombinieren. Und weil das Reiseetui so flüssig zu nähen ist.
Auch meine Probenäherinnen haben in rekordverdächtig kurzer Zeit die Anleitung getestet und tolle Ergebnisse gemailt. Vielen Dank!
Die Schnittteile sind allesamt bemaßt und schnell zugeschnitten, vor allem wenn man mit Rollschneider und Lineal arbeitet. Bei so geraden Teilen ist das eine enorme Arbeitserleichterung.
Dann bleibt viel Zeit zur individuellen Gestaltung mit Zierstichen ( gut, das kann meine alte Pfaff nicht so gut) , Bändern,  Anhängern und Paspeln wie in diesem Beispiel:
Wer dieses Jahr nicht so weit wegfährt kann mit der Hülle auch einen Reader mit an den See nehmen:
Und wer verreist kann sich aus dem zweiten übrigen Band des Reißverschlusses einen passenden Geldbeutel für die Urlaubskasse nähen:

Die Anleitung gibt es ab sofort im Shop und bei daWanda.
( Im Shop könnt ihr mit Paypal zahlen und die Anleitung gleich herunterladen.)


Vielen Dank an


  • Grete, die innerhalb eines Tages nach Erhalt der Anleitung Tula Pinks Hirschen vernäht hat:
  • an Kathrin für zwei tolle Beispiele und ein scharfes Auge für alle Arten von Fehlern:
  • Frau Elbmarie für den perfekten Einstz eines alten Cath Kidston Schätzchens:
  • Sandra für die wunderbare Kombination von besonderen Materialien:
  • Katharina, mit einem Beispiel aus grünem veganen Leder:
  • und Barbara, die gekonnt Canvas mit echtem Leder kombiniert hat:
  • und an meine Eva vom kleinen Stern, mit der es so viel Spaß macht Stoffe auszusuchen!

Freitag, 3. Juli 2015

Ein Organizer für Reiseunterlagen

"Das ist ein Stoff für dich." hat Eva bei meinem letzten Besuch im kleinen Stern gemeint und mir Joel Dewberrys Schwalben gezeigt. Ja, und ob. :)
Ich habe ihn mit Tula Pinks Meteoren zu einem Reiseetui kombiniert.
Wir selbst fahren zwar dieses Jahr nicht weiter weg, aber mit jeder Woche, in der die Ferien näherrücken steigt in meinem Freundeskreis die Nachfrage nach den praktischen Etuis.
Die letzten Wochen habe ich deshalb immer mal wieder Versuche gemacht um die schon öfter gezeigte Hülle zu optimieren: Nun hat sie optional ein Trennteil mit Klarsichtfächern für Fahrpläne und Bordkarten:
Hinter dem Trennteil haben die Pässe maßgeschneidert Platz in eigenen Fächern.
In das versteckte Steckfach passt ein kleines Tablet, der Reader oder die Reisekasse:
Auf jeden Fall sollte man es so im Blick haben, ob alle notwendigen Unterlagen beisammen sind.
Und zudem sind sie noch ziemlich chic verpackt.
Das eBook für die Hülle habe ich schon geschrieben, am Wochenende werde ich noch die Änderungsvorschläge der Probenäherinnen einarbeiten.
Ihr könnt dann ab Montag die Anleitung für das Reiseetui im Shop kaufen und gleich herunterladen.
Rechtzeitig zum Urlaub, denn das Teil ist tatsächlich in einem Abend genäht.