Freitag, 10. Oktober 2014

Konversion - noch mehr Taschen aus Plane

Vielen Dank für eure netten Kommentare, das war sehr motivierend für die Nachtschichten der letzten Tage. Das Gesamtbild ist ganz gut geworden, es hat Spaß gemacht wieder mal umfassender an einem Thema zu arbeiten. Aber glaubt mir: Ich bin hundemüde.
Bevor ich jetzt gleich die Taschen in das Schaufenster einräume lasse ich euch noch ein paar Bilder hier:

Den Schweizer Alpentarn mag ich am liebsten in der Kombination mit Wollfilz- innen sind die Taschen mit polizistengrünem festen Baumwollstoff gefüttert, den habe ich als Neuware bei eBay gekauft.
Die Lederriemen (von Reinhardt) hat meine Pfaff problemlos abgesteppt, angebracht habe ich sie  mit dicken Nieten.


Den schwedischen Waldtarn habe ich mit Leder verarbeitet, diese Taschenform hat noch Potential. Sie ist einfach zu nähen und vermutlich würde es auch reichen, wenn die Falte oben durch eine einzelne Öse fixiert werden würde. 
(Die selbstschneidende Öse drücke ich mit einer starken Presse ein, die stelle ich bei Gelegenheit mal extra vor.)


Die Sachen der letzten beiden Nachtschichten sind noch nicht fotografiert, die zeige ich euch dann mit dem fertigen Fenster.
Ich wünsch euch ein schönes Wochenende!

Dienstag, 7. Oktober 2014

Konversion - Upcycling von alten Zeltplanen

Konversion- die Umwandlung von militärisch genutzten Flächen für zivile Zwecke ist in Ellwangen derzeit das beherrschende Thema. Es ist geplant, in der seit Monaten ungenutzten Kaserne eine Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge einzurichten.
Die Einwohner sehen das noch mit gemischten Gefühlen, aber ich habe lange genug in der Stadt gelebt um zu hoffen, dass die Ellwanger zwar sehr konservativ, aber auch genauso pragmatisch sind.

Vor einiger Zeit hat mir die Besitzerin eines Schaufensters in der Ellwanger Innenstadt angeboten, dort meine Sachen auszustellen. Das war für mich eine echte Gelegenheit mal wieder etwas konzeptioneller arbeiten zu können.
Die Umwandlung von (textilen) militärischen Flächen in zivile Nutzung- das geht nicht nur hochpolitisch sondern auch ganz profan im Kleinen an der Nähmaschine.
Da hat es eine Designerin leichter als der Bürgermeister.

Ich habe gebrauchte Zeltplanen von verschiedenen europäischen Armeen verarbeitet- zum Teil fast fabrikneu, manchmal auch ziemlich ramponiert. Aber gerade die Stücke mit den grob geflickten Rissen haben die schönste Oberfläche und nehmen die Farbe beim Siebdruck am besten auf.
Beim Geldbeutel habe ich schwedischen Waldtarn genommen und mit Alt-Ellwanger Stadtansichten bedruckt.

Das Ellwangen-Sieb in ganzer Breite hatte auf dem Laptop-Rucksack Platz, hier habe ich Fremdenlegionärs-Plane ausgesucht und mit Bundeswehrmaterial kombiniert.
Der Zeltstoff ist sehr robust, es macht richtig Spaß, verschiedene Oberflächen dazu zu kombinieren.
Ganz wichtig: Metallteile!
Der Eingriff der vorderen Tasche mit Knopf und Knopfloch ist original von der "Dackelgarage", dem Zweimannzelt der Bundeswehr übernommen.
Das ist überhaupt die Herausforderung beim Vernähen von gebrauchtem Material: Herauszulesen, was noch wie brauchbar ist und das dann in den Entwurf zu integrieren.
Gerade verarbeite ich Schweizer Alpentarn, das ist farblich etwas interessanter und passt prima zu Filz!
Bis Freitag muss das alles fertig werden.
Zum Glück regnet es- bestes Nähwetter!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Flammkuchen vom Grill

Eine der besten Anschaffungen dieses Jahr war der Pizzastein für den Grill.
Für uns ist das ein perfektes Sonntagsessen, wir können die Vorbereitungen auf die Familie verteilen und sitzen gemeinsam auf der Terrasse während ein Flammkuchen nach dem anderen fertig wird.
Das Essen kann sich schon mal eine Stunde hinziehen.
Teigrezepte gibt es viele, ich mache immer einen klassischen Pizzateig aus Mehl, Wasser, Hefe und Salz. Nach dem ersten Gehen teile ich den Teig auf einzelne Portionen von je 130 - 150 g auf, das ist perfekt für einen Flammkuchen mit 30 cm Durchmesser.
Die Fladen gehen dann einzeln nochmal eine Stunde, bevor ich sie auf die endgültige Größe ausziehe und auf einen sehr gut bemehlten Schieber gebe.
Der Sohn hat mir einige Schieber aus Birkensperrholz gefräst, so kann ich alle Flammkuchen auf einmal fertig machen  und muss nicht während des Essens immerzu neu belegen.
video

Wichtig ist, dass die Flammkuchen auch nach dem Belegen locker auf dem Brett liegen und leicht hin und herrutschen. Sonst gleiten sie nämlich nicht auf den heißen Stein.
Und falls mal etwas Belag auf den Stein kommt- gleich wegschaben, sonst wird an dieser Stelle das nächste Exemplar unten schwarz.
Der Grill wird mindestens eine Stunde vor dem Essen mit einer Mischung aus Briketts und Kohlen im Kamin angeheizt, er sollte mindestens 250 Grad heiß werden.
Dann dauert es keine 5 Minuten bis ein Flammkuchen fertig ist.
Auf unserem sehr großen Stein haben 2 kleinere Flammkuchen Platz, das ist super, wenn Gäste mitessen. Und wenn diese Gäste dann auch noch einen Kuchen mitbringen, dann ist das Glück perfekt.

Sonntagskuchen gibt es bei Monika, wir sind dann diesmal mit süß und herzhaft vertreten.......

Sonntag, 28. September 2014

Stoffspielereien: Nähmaschinen-Spezialfüßchen


Bei den heutigen Stoffspielereien sollen Spezialfüße für die Nähmaschine im Mittelpunkt stehen.

Ich weiß gar nicht, ob bei den modernen Maschinen ein Rollsaumfuß zur Startausrüstung gehört, durch die Verbreitung der Overlockmaschine hat er wohl an Bedeutung verloren. Der Overlock-Rollsaum schaut zwar ganz anders aus, hat aber denselben Effekt: Eine sehr schmale Versäuberung am Stoffrand.
Meine Pfaff 260 ist schon über 50 Jahre alt, damals haben Hobbynäherinnen wie meine Mutter den Fuß ganz selbstverständlich eingesetzt. Und er war bei der Auslieferung im Standardzubehör der Maschine enthalten.

Ich habe also das Füßchen angeschraubt und mit Sew´n´Sushis Tipps losgelegt. 
Nach einer Viertelstunde warmnähen mit Baumwollstoff ging das Säumen schon gut und schnell.
Den Nahtanfang habe ich schlussends etwas abgewandelt, gerade wenn man bei einem Tuch eine saubere Ecke möchte ist es besser, wenn die drei Lagen Stoff schon vor dem Einführen in die Schnecke fixiert sind. Zudem kann man an dem Faden gut ziehen um die ersten Transportschwierigkeiten abzumildern.
Also: Zuerst mit der Nähmschine zwei kleine Stiche am Eck des eingerollten Anfangs machen und die Fäden großzügig abschneiden. Erst dann die Ecke in das Füßchen einschieben- so kann sich nichts mehr verschieben.
Ihr seht: Eine präzise Ecke am Nahtanfang.....
Bei der vierten Ecke eines Tuchs kreuzt man dann wieder die erste Naht- und da schiebt es die obere Lage ein oder zwei mm über den bereits versäuberten Rand hinaus. Alles Herumprobieren nützte da nichts - die beste Lösung ist hier wohl, 2 cm vor Nahtende das Tuch aus der Maschine zu nehmen und die letzten Stiche per Hand zu machen.
Trotzdem: Zum Säumen eines Chiffontuchs ( 140 x 50 cm) habe ich mit etwas Übung keine 10 Minuten gebraucht. Da tun 5 Handstiche nicht weh.
Mit etwas Übung und Augenmaß lassen sich auch Kurven und freie Formen säumen- wäre das nicht eine tolle Alternative für die Tellerrocknäherinnen?
Den Fuß gibt es in zwei Breiten, guckt mal was Heike schon nach 5 Minuten Einweisung mit der schmalen Version des Rollsäumers zustande gebracht hat:
Das ist so filigran und fein, mein völliges Entzücken können nur Nähnerds nachvollziehen.

Ja, dann ging es zur nächsten Stufe: Batist.
Fein, glatt, mit einer neuen 70er-Nadel gar kein Problem.

EDIT: Marion hat gefragt ob man auch Jersey mit dem Rollsaumfuß nähen kann. Ja, das geht:
Normalen Singlejersey oder Interlock muss man nicht mal stärken, das geht sehr gut zu nähen und gibt mit einem Zickzack (Länge 3 und Breite 2) eine schöne elastische Naht. Allerdings stellt sich der Saum stoffbedingt etwas auf weil die Naht ja sehr schmal ist. Wenn also der Jersey flach liegt oder z.B. bei einem Tuch das Hochklappen kein Problem ist - dann ist das eine gute Möglichkeit.

Wenn man den Zickzack auf 3 und die Stichlänge auf 0,5 stellt gibt das einen gewellten Saum. Den Effekt kann ich mit gut mit Farbverlaufsgarn vorstellen!

Sehr optimistisch bin ich dann zum Chiffon übergegangen- und das ging gar nicht. Das Zeug ist viel zu fludrig und weich. Erst als ich das Probestück mit Sprühstärke willenlos gemacht habe konnte ich den Stoff in die Schnecke einführen.
Da Chiffon ja schon beim Zuschnitt die Pest ist wollte ich den Versteifungstrick großflächig angewenden.
Nach einigen Experimenten
  • mit aufgesprühter und eingebügelter Speisestärke ( geht, ist aber eine Sauerei am Bügeleisen)
  • oder großflächiger Verteilung vom Dosen-Sprühstärke ( mit Duft-Overkill )
  • und aufgelösten Soluvlies ( super, aber teuer!) bin ich bei
  • Flüssigstärke gelandet.
2 m Chiffon habe ich in 200 ml Wasser mit 2 Kappen Stärke eingeweicht und tropfnass fadengerade aufgehängt. Nach dem Trocknen hat der Stoff eine Konsistenz wie Seidenorganza.
Keine Verzug beim Zuschnitt, kaum Ausfransen und in der Verarbeitung an der Nähmaschine verhält sich der behandelte Chiffon wie Baumwolle.
Hoffmanns Flüssigstärke ist das Gegengift für flutschige Peststoffe.
Guckt mal, das ist CHIFFON!!


Zu den Kappnähten schreibe ich bei Gelegenheit nochmal was, dieser Spezialfuß ist auch so ein magisches Wunderwerk. Der breite Rollsäumer hat auf jeden Fall nicht mal über der seitlichen Kappnaht der Bluse gezickt.


Die Füßchen kamen letzte Woche schon bei Chiffontüchern und einer Bluse für die Tochter zum Einsatz:

Nach dem Nähen kann man das fertige Stück kurz mit der Hand waschen, dann wird der Chiffon wieder butterweich.

Ich werde das Rollsaumfüßchen jetzt sicher öfter verwenden- gerade das Säumen von dünnen Stoffen wird so viel einfacher und professioneller.

In anderen Blogs werden heute auch Füßchen gezeigt, guckt doch mal vorbei:

  • Suschna hat mit Abstandshaltern experimentiert und gezeigt wie kunstvoll das Freihandstopffüßchen eingesetzt werden kann.
  • Gusta stellt eine ganze Reihe an Führfüßen vor, so kann man sehr präzise und schnell nähen.
  • Lucy macht auch die ersten Erfahrungen mit dem Rollsaumfüßchen
  • Mirella holt wieder ihren Applikationsfuß hervor
  • Ute hat einen Kordelfuß ausprobiert, damit kann man bänderartige Effekte aufsteppen.
  • Bei Amberlight werden verschiedene Füße vorgestellt, ganz toll finde ich die Kombination aus Kordelfuß und Kreisnäher. 


(Ich verlinke euch gern wenn ihr mir eine kurze mail oder einen Kommentar schreibt.)

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Lucy hat die Sendungen schon vor einiger Zeit erwähnt und ich erinnere hier zeitnah nochmal an das heutige
bei Arte- lasst euch inspirieren!
Mein Beitrag zur Challenge ist schon seit Wochen im Planung, das Thema Refashion reizt mich sehr. Aber eigentlich bin ich grundsätzlich kein Freund von Wettbewerben....
Vielleicht nehme ich die Themenstellung mal als persönliche Herausforderung :) 

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Der Treff für die nächsten Stoffspielereien verschiebt sich wegen der Herbstferien auf den 
2. November
Karen wird demnächst ein Thema vorschlagen und die Beiträge dann sammeln.

Mittwoch, 17. September 2014

Ankündigung Stoffspielereien: Nähfüße

Bei den Stoffspielereien im September sollten die Nähmaschinenfüße ins Zentrum gerückt werden.
Die meisten Nähmaschinen haben schon eine ganze Reihe an Standardfüßen in der Grundausstattung, die lässt sich dann um viele Spezialfüße erweitern.
Jeder hat andere Lieblingsfüßchen:
Mädchenmütter finden sicher den Ruffler toll, ich mag meinen Paspelfuß.
Wünschen würde ich mir einen Obertransportfuß, aber den gibt es für meine Maschine leider nicht.

Zum Glück lässt sich meine alte Pfaff 260 aber mit anderen modernen Füßchen bestücken, manche Füße wie der für verdeckte Reißverschlüsse sind nämlich noch gar nicht so lange auf dem Markt. Aber erleichtern die Näherei enorm.

In den Nähkursen habe ich die Erfahrung gemacht, dass manche Füßchen an die Maschinen verschiedener Hersteller passen, wer also eine alte Nähmaschine oder ein NoName-Produkt hat kann trotzdem in einem Fachgeschäft fündig werden.

  • Einen sehr guten Überblick über sinnvolle Füßchen gibt es bei den grandiosen Sew & Sushi im Bereich Nähkästchen - sie haben 70 Jahre alte Exemplare im Repertoire und weisen auch auf moderne Füßchen hin.
  • Bernina stellt auf Youtube 57 Füße in kurzen Filmen vor.
  • Im Sewing Loft gibt es neben einer Menge anderer Tipps rund ums Nähen auch verschiedene Füßchen-Vorstellungen, ich werde wohl mal probieren wie mit Heathers Hinweisen das Rollsaumfüßchen besser funktioniert.
  • Und dann solltet ihr einfach mal in eurer Betriebsanleitung nachgucken, was eure Maschine so kann - ich war ganz erstaunt, dass ich mir das Kappen viel einfacher machen könnte.

Manche tollen Effekte würden sich auch mit dem Standardfüßchen machen lassen, aber wer braucht heutzutage einen Hohlsaum?
Ich werde nächste Woche mal die Flatterstoffe aus der Kiste nehmen und Rollsäume an Chiffonstoffen probieren. Denn wenn das funktionieren würde wäre das eine echte Arbeitserleichterung!

Zeigetag ist Sonntag, der 28. September.

Zeigt doch mal euer Lieblingsfüßchen oder probiert einen Fuß den ihr nicht so gut kennt, ich würde mich freuen wenn in meiner Linkliste viele verschiedene Beispiele zusammenkommen würden.

Freitag, 12. September 2014

Arya mit Flauschfaktor

Es gibt ein paar wenige Sachen, die mich mit dem Herbst versöhnen:
Stiefel und Lammfelljacke, Feuer im Kaminofen und meine geliebten Flanellstoffe.
Ich gestehe: Ich liebe Biberbettwäsche und für meinen nächsten Quilt wünsche ich mir eine Flanellabseite, auch wenn das aus schönen Stoffen richtig teuer ist.

Auch Taschen kann man aus Kuschelstoffen machen: Hier habe ich eine große Arya für den Stoffmarktbesuch am Sonntag genäht.
Ich mag den Kontrast zwischen dem glatten roten Leder und dem rauhen Stoff, das glänzende Metall der Reißverschlüsse und Karabiner passt trotzdem prima zum weichen Flanell.
Innen liefert das Röschen-Erdbeerfutter noch den romantischen Overkill, aber es passt.
(Wenn auch eigentlich nicht zu mir....)

Die Tasche ist auf jeden Fall groß genug um im Würzburg zweieinhalb Meter Flanell zu transportieren, mehr will ich ja eigentlich dort gar nicht kaufen........

Dieser Flanell ist übrigens aus dem Leipziger Stoffekontor, die Qualität ist gut und er liegt schön breit. Für eine Tasche oder mein Cape hat der Stoff den perfekten Fall.
Aber er ist schwer- zu schwer für einen Quilt......

Sonntag, 31. August 2014

Stoffspielereien: Tischsets (Weberei)

Lucy hat für die Stoffspielereien vom August das Thema Weberei vorgeschlagen.
Das "Verweben" offenkantiger  Stoffstreifen wollte ich schon lange mal im größeren Stil probieren, nachdem das Kissen des Sohnes mit den Monaten immer schöner geworden ist.
Es haben bei uns im Haushalt schon lange 8 gleiche Tischsets für größere Gelage gefehlt, meist ist mir nämlich nach dem Nähen von 4 Stück für die Familie die Puste ausgegangen. 
Jetzt habe ich endlich 8 zueinander passende Teile.
video
Die folgende Vorgehensweise hat sich bewährt:
Stoffstreifen werden mit dem Wellenrollenschneider in  passender Breite zugeschnitten. ( Hier: 3 cm und 8 cm)
Dann werden sie satt mit Bügelstärke eingesprüht und trockengebügelt. Das erleichtert das Verflechten und später auch das Quilten.
Eine Vlieseline in der Größe der Tischsets ( plus NZG) wird zugeschnitten und eng mit den Stoffstreifen belegt. Dabei ist es wichtig, dass an den Kreuzungspunkten keine Lücke bleibt!.
Nach dem Verweben der Streifen wird zuerst über die rechte Stoffseite und dann von links gebügelt, so können die Streifen nicht mehr verrutschen.
Der Rückseitenstoff wird dann re/re zusammen mit dem Oberstoff  rechtwinklig zugeschnitten.
Eventuell kann die Rückseite leicht mit Volumenvlies bebügelt werden. (Volumenvlies ohne die NZG zuschneiden!)
Die beiden Lagen werden verstürzt, durch eine Wendeöffnung gewendet , gebügelt und gequiltet.
Dabei habe ich verschiedene Randlösungen probiert, am besten hat es mir gefallen wenn keine betonte Kante außen herum ist, aber das ist Geschmackssache.
 Ein Tischset habe ich schon vorab gewaschen, dabei wird die Oberfläche etwas krumpeliger und belebter.
Es sind tatsächlich 8 Tischsets geworden, sie sind alle unterschiedlich und passen doch zusammen.
Dabei habe ich wieder mal die Erfahrung gemacht, dass das Layout gar nicht so wirklich wichtig ist. "Falsche" Flächenverteilungen gehen in der Regel in der Lebendigkeit der Fläche unter.
(Das Bild wird beim Anklicken größer.)
 "Dürfen wir das schon nehmen?" wurde ich gestern gefragt.
Klar!!
Denn die inzwischen etwas ungeliebten Stoffe aus älteren Amy Butler Kollektionen passen super zu unserem Geschirr.
Ich werde irgendwann noch einen kleinteiligeren Läufer nähen, das ging nämlich viel schneller als das klassische Patchworken. Und ist eigentlich auch noch lässiger!

Mehr Webereien gibt es heute ibei Lucy.
Danke für den Anstoß!

(Im nächsten Monat werde ich die Beiträge sammeln-´.
 Das Thema sind dann die Nähmaschinensonderfüße.
Aber dazu werde ich demnächst noch etwas schreiben.)