Montag, 24. Mai 2010

Abhängen....

...in den Pfingstferien.
:)

Montag, 17. Mai 2010

Genau so- nur anders.

Alle die nähen kennen die Frage sicher:

"Geht das auch anders?" und oft funktioniert das beim Selbermachen ja auch- kleiner, in einer anderen Farbe oder anderem Muster.

Hier habe ich meine Standardgröße des Spiralmäppchens so verändert, das es sich in der Handtasche richtig kleinmacht und nur Platz für das Allernötigste bietet. Nur eine Handvoll Stifte passt hinein, die dann gut geschützt transportiert werden können.

Beim Geldbeutel ist auch das "größer" kein Problem: Hier kommt der Schnitt im Cinemascopeformat daher. Das Portemonnaie ist 3 cm breiter als der herkömmliche Schnitt und trotzdem noch recht handlich.

So passen auch die großen Scheine noch ungefaltet hinein.

Geht doch!

Montag, 10. Mai 2010

Fernweh

Fernweh- das ist das Thema von Ellens heutigem Kreativtag.
Dabei denken wir hier nicht am Palmen und ferne Strände, sondern an den diesjährigen Schottlandurlaub.
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Zuallererst wollte ich etwas in Richtung Schottenrock nähen, aber das wäre wohl genauso originell wie ein Dirndl an einer englischen Oktoberfestbesucherin.
Gut gemacht,
gut gemeint,
aber trotzdem daneben.
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Aus dem nun schon bewährten Schnitt aus der Burda 8/07 (Modell 101) habe ich ein nun Kleid genäht, das mich in den Urlaub begleiten wird.
Der Taft ist federleicht, genau richtig für das reduzierte Gepäck bei einem Ryanair-Flug.
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Die Verarbeitung unter dem kurzen Arm habe ich abgeändert und das nicht wie vorgeschlagen mit einem Schrägband versäubert, sondern einfach Oberstoff und Futter gegeneinander verstürzt. Das ist viel sauberer und einfacher zu nähen.
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Zu einem Outfit à la Highlander gehört unbedingt ein Sporran.
Den habe ich mit einer lange gehegten Federborte an einer Wechselklappe versehen, das passt thematisch und farblich wunderbar. Darin befinden sich aber nicht Angelhaken, Messer und holzgeschnitzte Familienandenken, sondern die Eintrittskarten, die uns einen lange gehegten Traum erfüllen:
Wir gehen auf das große Edinburgh-Tattoo.
Dudelsäcke, pipes & drums satt.
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Gänsehaut.
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Danke an meine Freundin Heike, die meine Schottlandliebe mit der Empfehlung der Highlander-Reihe von Frau Gabaldon neu entfacht hat.
Der Nachmittag heute mit dir in Ellwangen-City war wieder wie ein Kurzurlaub :)
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Und Danke auch an Ellen, die mit ihrem Thema hier zur richtigen Zeit den richtigen Nerv getroffen hat. Toll, wie du wieder alle zusammenbringst!

Dienstag, 4. Mai 2010

Geldbeutel aus Wachstuch

Draußen ist Aprilwetter.
Alles blüht, aber es ist eklig kalt und windig.

Letzte Woche hat Marion zwei tolle Geldbeutel aus Wachstuch genäht, das gab mir den letzten Schubs , das auch mal anzugehen.
Und was bei einem verregneten Wochenende, dieser Inspiration und Farbsehnsucht herauskommen kann, seht ihr hier:

Das sind ungewohnt heftige Kontraste, aber ich mag die Geldbeutel sehr.
Das Wachstuch hat sich phantastisch verarbeiten lassen, es ist kein wenig störrisch und nimmt nicht mal Bügelhitze krumm. Klasse Qualität!

Ich nähe immer gleich zwei von einer Sorte, dann habe ich nur einmal das Stofferauszieh- und Wegräumchaos.
Und die Trennung beim Verkauf fällt leichter, wenn mir vorläufig einer erhalten bleibt.

Beim Nähen selbst ergeben sich oft ganz zufällig nette Details wie diese Webkante, die ich in die Blende integriert habe.
Das macht für mich den Reiz beim Selbernähen aus. Wenn Dinge zueinanderfinden: Schnittteile zentimetergenau aneinanderpassen, Abfallstücke plötzlich integriert werden oder ein uralter Knopf zu Ehren kommt.
Dinge, die sich nicht immer planen lassen, aber dann eben umso wunderbarer sind.
(Dann vergisst man auch, dass man bei einem der Geldbeutel zwei der rauen Klettseiten angenäht hat, bei einem anderen ewig den letzten pinken Zipper suchen musste und das Nähzimmer nun im Stoffchaos versinkt. )

Donnerstag, 29. April 2010

Schokokleid

Ich liebe unkomplizierte Leinenkleider.
Die sind in der von Lucy so herrlich beschriebenen Übergangszeit mit Shirt und Legging drunter genauso tauglich wie im Sommer einfach so.
Das hier hat sogar noch Taschen, das macht das Modell aus einer alten Burda (8-07, Mod. 101) zu einem Lieblingsschnitt.

Ich habe es um 10cm gekürzt und die fledermäusig abstehenden Ärmelchen mit einem Gummi gebändigt. Aber ansonsten hat es auf Anhieb wunderbar gepasst.
Ich habe eine Burdafigur- zum Glück :)


Perfekt fielen von Anfang an die gelegten Falten am Ausschnitt, da war ich positiv überrascht. Der einzige Schmuck auf dem vollmilchschokoladigen Leinen ist Smilas Vogelband zur Betonung der Empirelinie- das reicht.


Am Saum habe ich 20cm mehr Weite im Oberstoff zugegeben, dann fällt der Saum noch bauschiger.

Lästig war einzig das Herauszeichnen der vielen Schnittteile, da Satinfutter und Leinen mit vollkommen voneinander unabhängigen Teilen zugeschnitten werden.
8 meterlange Dinger-seeehr lästig.
Aber das Kleid näh ich wieder, damit sich die öde Kopiererei auch auszahlt.

Samstag, 24. April 2010

just married!

Julie heiratet heute.

Und da sie schon länger eine Wechselklappentasche hat, bekommt sie nun noch eine Klappe dazu.

Das Textfeld ist mit zwei Klettvögelchen befestigt.
Und wenn irgendwann das "just" nicht mehr so aktuell ist, kann sie es entfernen und was bleibt, sind zwei Vögel, die eine ganze Reihe Eier ausbrüten.
*gg*
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Herzlichen Glückwunsch, Julie- das wird ein wunderbares Fest!

Dienstag, 20. April 2010

Abi habi.....

Gerade bin ich mit Gartenarbeit, Schnitteversand und ersten Versuchen für Ellens Fernweh-Projekt schön ausgelastet.
Nur manche Fremdwerkeleien lassen sich nicht aufschieben.
Denn ein Geschenk zu überstandenen Abiturprüfungen sollte pünktlich kommen......

So gibt es nun eine meiner Filztaschen mit einer "Abi habi"- Klappe, mit einer zusätzlichen Wechselklappe in lila.
Zuerst wollte ich den Schriftzug mit Buchstaben applizieren, aber dann hat mir die freie Stickerei mit der Maschine besser gefallen. Das schaut nach Kreideschrift auf einer Schultafel aus- das passt gut.

Ich wünsche allen da draußen viel Erfolg bei den Abschlussprüfungen!
Und den Eltern gute Nerven. :)