Als mich im Winter eine Freundin gefragt hat, ob ich mal auf einem Markt ausstellen will, habe ich spontan zugesagt.Und nicht an die vorangehenden Ferien, den Nähkurs und die vielen Geburtstage vorher gedacht. Und eigentlich auch nicht drüber nachgedacht, ob ich das eigentlich will.
Die Nachteile:
- Vorproduzieren von gleichartigen Dingen ins Blaue hinein ist eigentlich gar nicht mein Ding.
- Das Wetter- wenn das nicht stimmt, kann man die Geschichte abhaken.
- 3 Tage! DREI Tage- das ist viel.
- Und überhaupt weiß ich gar nicht, ob ich das "Verkaufen" kann.
Die Vorteile:
- Ich habe vorproduziert- Dinge, die ich schon länger nähen wollte. Der Markt war dann die Motivation, das mal anzugehen.
- Das Wetter: Hallo- es soll schön sein!
- Und 3 Tage mit Verena im Pavillion neben dem meiner Freundin Erika zu stehen, da gibt es schlechtere Dinge.
- Und das mit dem Verkaufen ist schlussends gar nicht so im Vordergrund- wir versuchen einfach mal eine gute Zeit mit kreativen Leuten zu haben.
- Und ich habe endlich Visitenkarten drucken lassen. Wollte ich schon seit langem.
Schlussends ist das alles hoffentlich gar nicht so übel.:)

Und sogar der Sohn hat mitgewerkelt und mir einen großen Holzquader gebaut, an dem ich gut demonstrieren kann, wie eine Handyladestation funktioniert. Der Kasten ist mit Filz bespannt und von hinten kann ich Sachen hineinstellen: Sekt oder Selters.
WO? In Rainau/Weiler, Ortsstr. 39- im phantastischen Garten der Töpferstube Brenner.
WANN? Jetzt am kommenden Freitag, 17-21 Uhr, Samstag 11-20 Uhr und Sonntag, 11-17 Uhr.
(Was sind eure Erfahrungen mit Märkten? Ich springe hier nämlich echt ins kalte Wasser....)




.... und von der Stadt habe ich Dank Anja, Anke und Andrea auch einiges gesehen.
Nächste Woche sind die Kurse im
Der Boden ist aus abwischbarem Material, das ist bei so einer hellen Tasche fast ein Muss.
Sehr sommerlich und leicht ist sie geworden, aber schaut euch mal den Himmel an- so sah es gestern auch aus, bevor es angefangen hat zu hageln. 

Beim Geldbeutel ist auch das "größer" kein Problem: Hier kommt der Schnitt im Cinemascopeformat daher. Das Portemonnaie ist 3 cm breiter als der herkömmliche Schnitt und trotzdem noch recht handlich.
So passen auch die großen Scheine noch ungefaltet hinein.


Die Verarbeitung unter dem kurzen Arm habe ich abgeändert und das nicht wie vorgeschlagen mit einem Schrägband versäubert, sondern einfach Oberstoff und Futter gegeneinander verstürzt. Das ist viel sauberer und einfacher zu nähen.
Zu einem Outfit à la Highlander gehört unbedingt ein Sporran.
Danke an meine Freundin
Draußen ist Aprilwetter.
Das sind ungewohnt heftige Kontraste, aber ich mag die Geldbeutel sehr.
Beim Nähen selbst ergeben sich oft ganz zufällig nette Details wie diese Webkante, die ich in die Blende integriert habe.