Freitag, 27. August 2010

Stadt - Land - Fluss.... in Schottland

Stadt-
Edinburgh ist unglaublich lebendig. Wir waren 4 Tage dort und der friedliche Sonnenuntergang auf dem Bild über dem Castle täuscht....
Edinburgh zur Festivalzeit pulsiert.

Die Top5:
  • Klar, das Tattoo. Da habe ich mich ja schon seit langem drauf gefreut, war aber schlussends etwas ernüchtert.
    Offiziell heißt das ja "Military Tattoo", und militärisch war das dann auch geprägt.
    Es gab zwar meine sehnlichst erwarteten "Massed Pipes & Drums", aber eben auch klassische Militärmusik und eine turnende Regimentseinheit. Mit dem Hinweis, dass eben diese Einheit bis vor kurzem in Afghanistan war.
  • Das Fringe ist unglaublich. An über 200 Orten gibt es Kultur satt.
  • Camera Obscura, das fanden vor allem die Kinder richtig gut.
  • Der Zoo liegt nur 10 Busminuten von der Innenstadt entfernt und ist wunderbar, wenn man dem Trubel für ein paar Stunden entkommen will.
  • Überhaupt das Weiterkommen in der Stadt: Es gibt einen übersichtlich ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, wir hatten immer Tagestickets. Denn mit dem Auto in dieser Stadt zu fahren stelle ich mir ausgesprochen gruselig vor.
Bild: Stalker Castle

Land-

Schlösser, Burgen, Ruinen, Gärten.
Ich hatte ein relativ straffes Programm ausgearbeitet.
Von den keltischen Ursprüngen in Kilmartin
über die Landsitze der englandtreuen ("bösen") Campbells
und der jakobitischen ("guten") MacDougalls
bis hin zur Besichtigung eines großen Speicherkraftwerkes war alles dabei.
Ich habe etwas viel hineingepackt, ich weiß :))


Ganz toll ist der (von der Schließung bedrohte) Garten in Arduaine, den würde ich gern mal im Mai besuchen, wenn dort die Rhododendren blühen.
Und es nicht dann hoffentlich nicht so regnet.

Fluss-

In Schottland ist überall Wasser. Es gibt hunderte Lochs, überall stürzen Bäche die Berge hinunter. Besonders gut gefallen hat es uns in Killin:

.

Wir Erwachsene fanden den Urlaub toll, aber die Kinder meinten dann am letzten Tag:
"Nächstes Jahr gehen wir dann aber wieder zum chillen ans Meer, OK? "
Machen wir :))

Montag, 16. August 2010

Tomatenernte...

Wenn man mitten im August ein paar Tage unterwegs war, fällt die Tomatenernte ungewöhnlich groß aus. 5 Kilo habe ich gerade gepflückt, das werde ich gleich zu Tomatensugo verarbeiten.
Und dem Herrn Zahnradtomate die Nase abbeißen :)

Die schwerste Frucht war heute die "Zipfelmütze" mit satten 487 Gramm.
Dazu kommt:
  • Tonnelet, gestreift und eierförmig
  • Zahnrad, mit skurrilen Formen
  • Black Tomato, sehr dunkel, etwas hartschalig
  • Green Grapes, ein früher gelbgrüner Massenträger
  • Micro Cherry, eine flaschenförmige Cocktailtomate
  • Zipfelmütze, mit vielen Riesenfrüchten
  • und Reginas Yellow- die ist zuckersüß und die heuer leckerste Fleischtomate
plus einige Paprika, von denen diese hier wirklich merkwürdig ist:
sehr unterschiedlich große lila Früchte, die innen aber cremeweiß sind.
Ach, ernten ist so toll.
:))

Freitag, 6. August 2010

Geldbeutel- Verbreiterung

So verbreitert man den Geldbeutelschnitt um 3cm:

Teil 1: 3cm breiter zuschneiden, den Klett wieder mittig setzen.
Teil 2: 3 cm breiter zuschneiden, dadurch wird das Teil erst mal quadratisch. Wenn die Zipper eingenäht sind, das Ganze auf 17cm Breite beschneiden.
Teil 3: 1,5cm vom Stoffbruch entfernt auflegen und im Stoffbruch schneiden. Dadurch verschieben sich dann auch die Linien A und B. A ist so 8cm vom Stoffbruch entfernt.
Teil 4: auch 3 cm breiter zuschneiden und
Teil 5: ebenfalls um 3cm verbreitern.
Und ihr braucht dann auch etwas mehr Reißverschlussmeterware, 50cm sollten aber reichen.

Die restlichen Geldbeutel habe ich bei daWanda eingestellt. Es hat sich leider etwas verzögert, da ich bei dem Regen hier keine gescheiten Fotos zustande bringe.
Pünktlich zum Ferienbeginn kam nämlich der Temperatursturz.
Wie halt schon die ganzen letzten Jahre......
:(

Dienstag, 3. August 2010

Wachstuch-Geldbeutel

Als die Wachstuchlieferung letztens angekommen ist, war ich richtig motiviert. Und habe im Rausch eine Ladung Geldbeutel zugeschnitten und bebügelt.
Danach war der Zuschneidetisch von Unmengen herausgezogener Stoffe blockiert und das war´s erst mal. Die Luft war raus.

Aber die letzten beiden Brunetti-Hörbücher aus der Bücherei haben mich dann doch ins Nähzimmer zurückgelockt und ich habe rekordverdächtig viele Geldbeutel zusammengenäht.
Neun Stück!
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Aus jedem Stoff entstanden zusätzlich zur normalen Größe je 2 XL-Geldbeutel mit satten 18cm Breite. Da geht dann auch der große Schein locker ungefaltet hinein.

Einige sind zum Verschenken, andere vorbestellt-
den Rest werde ich wohl die nächsten Tage bei daWanda einstellen.
Und was weg ist ist weg, so schnell wede ich mir einen solchen Marathon nämlich nicht mehr antun. :)
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Wchstuch von Heather Bailey und Amy Butler: Pink Chalk fabrics oder Quiltzauberei

Freitag, 16. Juli 2010

History repeating

Mitte der 70er war das mein absolutes Lieblingskleid und ich bin meiner Mutter wirklich dankbar, dass sie es aufgehoben hat.
Mehr als 30 Jahre später habe ich es nämlich für die Tochter nachgenäht und sie trägt es mit genau der gleichen Begeisterung wie ich damals:

Das "rückenfreie Kleid"
Heute wohl eher: Neckholder



(Mal schauen, ob meine Mutter den Ursprung des Schnittes erkennt, wenn wir uns morgen treffen ...)

Ein schönes Wochenende wünsch ich euch!

Dienstag, 13. Juli 2010

119 Gramm...




... so wenig kann ein Kleid wiegen.

Es trägt sich herrlich bei über 30 Grad, Batist ist wie gemacht für dieses Wetter.
Hosen gehen nämlich gerade gar nicht und alles Enge scheint irgendwie am Körper zu kleben :(

Der Schnitt ist aus der FIMI vom letzten Sommer- geschwitzt habe ich nur beim Nähen, da ich schlussends viel ändern musste.
Aber ich mag den Schnitt.
Und Kleider überhaupt- einfach hineinschlüpfen und fertig :)

Schnitt: FIMI Sommer 2009, Modell 4004 (Tunika, um 40cm verlängert)
Stoff: Baumwollbatist vom Stoffmarkt 2009

Montag, 5. Juli 2010

Sommerkleid


Bei der Hitze der letzten Tage sind luftige Sommerhängerchen optimal.
Schnell genäht,
unkompliziert zu tragen
und so bequem :)

Zuerst war das Kleid nur aus dem karierten Leinen, aber irgendwie war das sehr langweilig. Dann habe ich an das strenge Karo einen Streifen ornamentalen Patchworkstoff angesetzt.
Und das hat funktioniert.
So passen auch meine derzeiteigen türkisen Lieblingsschuhe dazu.

Und die beiden Kanzashis, die das Muster nochmal aufgreifen.
(Am Mittwoch dann natürlich wieder mit der WM-Brosche....)
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Schnitt: Brigitte-Sonderheft 1999

Stoff: Stoffmarkt 2009
Babykater : Emil aus der Nachbarschaft :)