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Sonntag, 23. August 2015

Neue Geldbeutel aus Leder, Tomaten und ein Sew-Along


Es ist nach der urlaubsbedingten Pause wieder mal schwer, einen Einstieg in die Näherei zu finden. 

Normalerweise hole ich mir da ein Herzensprojekt von der langen Bank, das ist die perfekte Motivation.
Diesmal habe ich ein Stück meiner gemusterten Vintageleder vernäht.
Farblich ist das Material ein Traum, es ist stabil und robust und es liegt phantastisch in der Hand. Gefühlt würde ich das Leder in die 60er einordnen, damals hatte man viel diese Permutteffekte und kleinteiligen Prägungen.

Damit das Portemonnaie nicht zu tantig daherkommt habe ich innen Stoffe aus meiner Lieblingskollektion von Tula Pink dazukombiniert. Elizabeth rules!
(Und Danke an Konstanze für das Leder. Das war ein großartiger Tausch!)

 Und nachdem der Anfang erst mal gemacht war konnte ich nicht mehr aufhören:
Ein Reiseetui und 8 Geldbeutel :)

Ich bekomme immer mal wieder Anfragen, ob sich die Mittelnaht bei den Geldbeuteln auch mit der Maschine schließen lässt.....
Nein, ich würde das nicht versuchen. Wenn man so viel Zeit und Liebe in das Projekt investiert, dann tun die beiden kurzen Stücke Matratzenstich nicht weh. Für mich sind diese letzten Nähte ein Vergnügen. Auf der Terrasse oder beim Tatortgucken :)

 Die Geldbeutel und ein Reiseetui gibt es im Shop, dort sind auch noch mehr Detailbilder eingestellt.
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Und sonst so?
Tomatenernte, und zwar üppig.
Sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus tragen die Stöcke sehr viel und sind so vital wie seit Jahren nicht mehr. 

Die originellste Sorte ist diesmal "Yellow Stuffer", die Früchte schauen aus wie Paprika, sind ebenso hohl und lassen sich prima füllen. würden sich prima füllen lassen.
Meine Tomatensaucengläser haben dieses Jahr ein neugestaltetes Etikett bekommen.
Einheitliche Deckel wären auch nett, aber dann würden die Gläser im Vorratsegal wohl nach "gekauft" ausschauen.
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Bei Carmen gibt es seit zwei Wochen einen Taschen-Sew-Along. Das Thema sind die vergessenen Taschenschnitte, die wohl jeder auf seiner Festplatte schlummern hat.
Ab Montag, dem 24.8. sind die machwerk-Schnitte an der Reihe und unter den Teilnehmerinnen werden tolle Preise verlost.
Also: Wäre das nicht auch für euch eine Gelegenheit, ein Projekt von der langen Bank zu holen?
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Und zum Schluss noch ein Buchtipp für alle, die Game of Thrones oder den Herrn der Ringe lieben:
Alles von Joe Abercrombie.
Episch!
Großartig!
Die spannendsten Figuren seit langem.

Sonntag, 13. Juli 2014

Kirschkerne säubern und Kuchen backen.



Dieses Jahr trägt unser Kirschbaum richtig gut.
Ganz viele Früchte haben wir frisch vom Baum gegessen.
ein großer Teil wurde eingefroren,
10 Gläser eingeweckt (Waffeln mit Kirschen!)
und ein Teil gleich zu Kuchen verbacken.

Die Kerne sind nach dem Entsteinen ganz einfach sauber zu bekommen.
Für Kirschkernsäckchen!

Die Kirschkerne werden mit Wasser aufgefüllt und zugedeckt ein paar Tage stehen gelassen. Wenn sich an der Oberfläche eine feine Schimmelschicht bildet hat sich das anhängende Fruchtfleisch zersetzt.
Dann gebe ich das alles in ein großes Sieb und spüle die Kirschkerne mit der Gartenbrause ab. Sie werden mit ein bißchen Herumrühren schnell blitzsauber.
Wer will kann sie zusätzlich noch im Wäschesäckchen bei 60 Grad in die Waschmaschine tun, aber ich finde, dass sie dann beim späteren Erwärmen nicht mehr so gut riechen.
Mir reicht es aus, wenn ich sie ein paar Tage in der Sonne trockne, zusätzlich werden sie noch im Backofen mit der Restwärme eines Kuchens "sterilisiert".

Ich nähe meine Kirschkernsäckchen meist in  Kammern ab, so kann ich sie gut in den Nacken legen.
Dieses Jahr habe ich für das Kissen meinen geliebten Malen-nach-Zahlen-Stoff genommen. Die Rückseite ist ebenfalls aus der Serie, schaut aus wie Holz und ist in der Form ziemlich lustig.
Bildunterschrift hinzufügen
Während ich lieber nähe hat die Tochter einen Kuchen gebacken- das Rezept ist hier zu finden, wir haben allerdings den Schmand durch Magerquark ersetzt. Schmeckt auch super!
Und da wir schlappe 16 Kilo Kirschen eingefroren haben wird es wohl noch öfters Kirschkuchen geben.
Wir gucken dann mal bei Monikas Sonntagskuchen ob wir für nächste Woche noch ein anderes Rezept finden.  Ellens Clafoutis kann ich auf jeden Fall auch empfehlen.
Habt ihr vielleicht auch ein gutes Kirsch-Rezept?

Mittwoch, 6. März 2013

Frühling


Jedes Jahr hole ich Schneeglöckchen aus dem Garten ins Haus.  In den Beeten habe ich ein paar üppige Blütentuffs, die es mir nicht übelnehmen wenn ich sie dafür teile.
Man muss nur tief genug graben damit die Wurzeln nicht beschädigt werden.


Nach drei Tagen Zimmerzeit setze ich die Blumen an einer anderen Stelle in den Beeten aus. Mit dieser Methode habe ich inzwischen die Schneeglöcken im ganzen Garten verteilt.


Statt Kerzen nehme ich jetzt Straußeneier als Inhalt meiner Sternenringe. Ein bisschen Efeu als Deko reicht zum Glück völlig aus. Mir gefallen hier übrigens ganz unerwartet die Sterne viel besser als die Ringe, das ist ein schöner Kontrast zum Ei.
Große gepolsterte Eierbecher :)

Die Straußeneier gibt es ab ca 10 Euro bei amazon oder eBay.
Das eBook für die Kerzenringe gibt es bei daWanda.
Die vielen Blüten draußen im Garten sind unbezahlbar.

Sie sind auch ein sehr begehrtes Motiv bei der fotografisch ambitionierten Lieblingsnachbarin.
(Von der auch das oberste Bild stammt- Danke!)


Frühling.
Na endlich!

Montag, 20. August 2012

Lila Früchte


Violett, lila, aubergine- im Garten ist Haupterntezeit!
Oben wohl das Naheliegendste, wenn man an lila Früchte denkt: Die Aubergine.
Sie gibt es nicht nur klassisch auberginefarben ( Diamond )
sondern auch hübsch gestreift ( Listata de Gandia )
Leider sind Auberginen bei mir im Gewächshaus spinnmilbengefährdet- deshalb habe ich die beiden Sorten im Garten meines Vaters fotografiert.


Brombeeren- die sind dieses Jahr recht klein, das Wetter hat hier nicht gepasst.
Aber für Marmelade reicht das allemal.


Peperoni- guckt vor allem mal die wunderschön panaschierten Blätter der Variegata an, die Früchte reifen rot nach und sind recht scharf. Auch die lila Zwergpaprikas reifen rot ab, man kann sie aber (wie übrigens alle Paprikasorten) schon grün oder in dem Fall lila ernten.


Ich habe vier Traubensorten am Haus-  die früheste Sorte ist Mitschurinski, sie ist robust und wächst zuverlässig auch in raueren Lagen. Zudem ist sie mehltauresistent.
Die Mirabelle habe ich wieder bei meinem Vater fotografiert, dort in Oberfranken nennt man diese Sorte Kriecherla. Eigentlich ist es eine St Julien Pflaume, sie wird gern als schwachwachsende Unterlage für Pflaumen, Aprikosen und Pfirsiche verwendet.
Das Fruchtfleisch löst sich ganz schlecht vom Stein, mir tun meine Eltern ein bisschen leid, sie müssen jetzt Massen von Pflaumenmus kochen und essen.


Die Bohnen sind im Rohzustand schön dunkellila, aber sobald sie mit heißem Wasser in Berührung kommen werden sie grün. Schade. Aber lecker!

Ansonsten gibt es hier gelbe und grüne Zuccini, Tomaten in vielen Farben und massig Kohlrabi.
Schulferien und Haupterntezeit, deshalb komme ich gerade auch gar nicht zum Nähen :)

Donnerstag, 23. Februar 2012

Tomaten - Aussaat


Ende Februar ist die Zeit, sich um die Aussaat von Tomaten und Paprika zu kümmern.
Wir nehmen jedes Jahr Saatgut unserer liebsten Sorten und vermehren es weiter- so gab es von den letzten Früchten unserer 2011er Lieblingssorte Hrosnowe eine ganze Menge Samen.
Zuviel für einen Garten allein.

Wer uns also anschreibt und einen adressierten und mit 55cent frankierten Rückumschlag beilegt, bekommt etwas vom Saatgut ab. Ich lege auch eine Aufzuchtanleitung dazu.
Unsere Postadresse findet ihr im Impressum.
Solange der Vorrat reicht :)


Hrosnowe ist eine Mini-Cocktailtomate, eher süß und ein absoluter Massenträger.
Wir haben im Gewächshaus von einer Pflanze sicher 500 Früchte geerntet.
Sie wird mindestens 1,50 m hoch und braucht einen Stab oder ein Spalier zur Unterstützung.
Es handelt sich wohl um eine (relative) Wildform, sie ist auch nicht sehr anfällig für Krankheiten.
Wenn sie einen ausreichend großen Topf bekommt, kann sie wahrscheinlich auch auf dem Balkon gezogen werden.
Aber Achtung: Sie wuchert :)

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Christina hat vom Wochenend-Workshop im "kleinen Stern" Fotos gemacht und einen Bericht geschrieben.
Klickt doch mal rüber, da sind viele tolle Sachen entstanden.

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Und ansonsten bin ich hier mit der manipulating-fabric-Geschichte beschäftigt.
Am Sonntag ist Zeigetag und ich bin  wirklich gespannt, was sich die anderen an Oberflächengestaltungen vorgenommen haben.

Samstag, 6. August 2011

Gemüsecurry


Wenn man im August nach ein paar Tagen im Hochgebirge wieder nach Hause kommt, dann diktiert der Garten den Speiseplan.
Die Tomatenstöcke hängen voll, die Gurken, Bohnen und Kartoffeln müssen geerntet werden.

In meiner Kindheit hätte meine Mutter wohl Bohnen, Kartoffeln und Leberkäs auf den Tisch gebracht und dazu hätte es eine große Schüssel Tomatensalat gegeben.
Aber irgendwie haben sich die Essgewohnheiten in den letzten Jahrzehnten geändert.


Auch die Tomaten wären in meiner Kindheit schlicht rot und rund gewesen- heute wachsen sie bei uns in vielen Farben und Größen. Meine diesjährigen Lieblinge sind diese kleinen, aromatischen Wildtomaten. Hrosnowe heißen sie und der Strauch hängt in dicken Büscheln voll.

Und was gibt es dann?
Gemüsecurry.


Ingwer und Knoblauch wird zusammen mit einer dicken Zwiebel und Salz in reichlich Öl angedünstet, nach 5 Minuten kommt je 1 TL Kreuzkümmel, Kurkuma, gemörserter Koriander und eine kleingeschnittene Chilischote dazu. Das wird ein paar Minuten mitgebraten.
Dann kommen 500g gewürfelte Tomaten dazu und werden so lange gebraten, bis das eine feste Masse gibt, die sich vom Topfrand löst.


Da hinein kommen zwei Handvoll Kartoffelwürfel und die gleiche Menge Bohnenschnitze. Rühren, bis die Gewürzpaste das Gemüse schön überzogen hat und dann mit einer Tasse Wasser aufgießen.
Auf großer Flamme aufkochen, den Deckel auf die Pfanne und dann etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme fertig köcheln lassen. So hat das Gemüse noch Biss.
Zum Schluss kommt noch eine handvoll glattblättrige Petersilie mit in die Pfanne und das Ganze wird mit Salz und Garam Masala abgeschmeckt.


Dazu gibt es eine Joghurtcreme mit Salz und Knoblauch.
Und das Motzen des Sohnes, dem wohl Leberkäs lieber gewesen wäre als "sowas ohne Fleisch"
:)

Montag, 9. Mai 2011

Waldmeistersirup

Der Waldmeister blüht nun schon seit ein paar Tagen, es ist höchste Zeit, wieder Waldmeistersirup anzusetzen.
Manche ernten das Kraut nur bis es anfängt zu blühen, aber ich bin das nicht so pingelig. Und habe noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht :)

Für den Sirup nehmen wir immer nur die oberen Teile und knipsen die Stängel direkt unter dem zweiten Blätterkranz ab.
Dieses Bündel riecht noch nicht so wie man es eigentlich erwartet- aber nach ein paar Stunden der Welke ist der Geruch sehr charakteristisch.

Das ist dann der richtige Zeitpunkt, Wasser und Zucker aufzukochen und die Zitronensäure drin aufzulösen.
In die lauwarme Flüssigkeit kommt dann der Waldmeister zusammen mit ein paar Zitronenscheiben.

Das lasse ich dann ein paar Stunden abgedeckt ziehen.
In verschiedenen Rezepten bleibt das bis zu 5 Tage zusammen im Kühlschrank- aber so weit reicht unsere Geduld (und der Platz im Kühlschrank) nicht. Sobald der Sirp kräftig genug erscheint, werden die Zutaten abgeseiht.

Vor dem Abfüllen kommt dann noch etwas Lebensmittelfarbe dazu.


Sehr lecker im Wasser.
Und in Sekt.
Und überhaupt: Frühling!!

Dienstag, 19. April 2011

Brennnesseln....

Brennnesseln sind ja ausgesprochen gesund.
Ich mag auch den pilzig-erdigen Geschmack- aber bei den Kindern ist das nicht ganz so beliebt.

Wenn sie allerdings verschwörerisch mitkochen dürfen, ist auch die Sache mit den gesunden Zutaten kein Problem.
So haben Tochter und ich eine Variation der fastentypischen Herrgottsbscheißerle ausgeknobelt.
Und die Herren im Haus haben nicht gemerkt, was sie da essen.
:)

 Aus (gekauftem) Nudelteig werden Kreise ausgestochen......

.... und mit einer Farce gefüllt.
Dazu werden zuerst 2 große Zwiebeln angedünstet,
dann die Brennnesseln dazugegeben, bis sie zusammengefallen sind.
Dazu kommt Hackfleisch, 2 Eigelb und ein Eiweiß.
Zum Schluss wird die Masse wirklich kräftig mit Knoblauch, Pfeffer und Salz abgeschmeckt.

Ich habe ja eine echte Schwäche für Küchengimmicks- vor Jahren habe ich mal bei Tchibo diese Klappteile erstanden, die sind auch bei den Kindern sehr beliebt.
Wenn man da den Rand des Nudelteigs mit dem restlichen Eiweiß bestreicht, hält das richtig gut zusammen.
Die Teigtaschen ziehen dann etwa 10 Minuten in Salzwasser, dabei gehen sie nochmal schön auf.

Serviert werden die Teigtaschen dann mit Tomatensauce.

Nach dem Überbrühen hält sich das gut 2 Tage im Kühlschrenk.
Für Ostern, als Vorspeise.
Und wetten, dass keiner merkt, dass da Brennnesseln drin sind?

EDIT: Ich freu mich, dass Frau Prachmais das Rezept in ihrem Wildkräuterblog mit aufgenommen hat- da sind wirklich tolle Sachen zu finden. Danke!

Sonntag, 20. Februar 2011

Pfefferminze

Beim samstäglichen Gartengraben entdeckt:
Menthea species 'Nepetoides'

In den letzten Jahren habe ich viele verschiedene Minzen gepflanzt,
von der Katzenminze für den Kater (stets plattgewalzt)
über die bayrische Minze (wildwuchernd!)
bis zu wirklich exotischen Sorten.
Wer im süddeutschen Raum wohnt, der sollte unbedingt mal beim Geissmayer vorbeischauen, das Angebot dort ist überwältigend.
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So gab es heute zum zweiten Frühstück Ziegenkäse mit Weinminze.
Lecker!

Und die passende Musik dazu ist eh klar.
Mehr Pfefferminzgrün über Frau Pimpis Pool!

Montag, 14. Februar 2011

Winterlinge- und Geldbeutel

Ein echtes Highlight im Gartenjahr ist die Zeit, wenn die Winterlinge blühen.
Schon im letzten Jahr habe ich das farblich im Februar-Tischset festgehalten, diesmal entstanden neue Wachstuch-Geldbeutel.
Ich glaube inzwischen, dass mich die Farben draußen mehr beeinflussen, als ich dachte.
Suschna hat das in einem Kommentar zum Quilt ganz gut erkannt- die Farben in der Umgebung spiegeln sich in der Decke wieder.
Das Nähen der Geldbeutel geht mir auch mit den derzeitigen Rückenproblemen ganz gut von der Hand, das kann ich gut "scheibchenweise" machen und muss nicht so lang am Stück an der Nähmaschine sitzen.
Besonders nett finde ich die Abschlussblenden, da habe ich ein paar Materialkontraste ausprobiert.
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Zum einen mit Filz und Zackenlitze
und zum anderen habe ich die Webkante des Karostoffes mit verarbeitet:

Außerdem gab es eine kleine Neuauflage des Florafox-Geldbeutels, aber den kennt ihr ja schon vom letzten Jahr.
Und zum Abschluss noch das, was mich bei meinen Winterlingen am glücklichsten macht:
Die Kinderstube um die Blüten herum.
Wenn man die Stellen im Sommer schön in Ruhe lässt, breiten sich die Winterlinge nämlich aus.
Das ist die Belohnung für den faulen Gärtner.

Montag, 16. August 2010

Tomatenernte...

Wenn man mitten im August ein paar Tage unterwegs war, fällt die Tomatenernte ungewöhnlich groß aus. 5 Kilo habe ich gerade gepflückt, das werde ich gleich zu Tomatensugo verarbeiten.
Und dem Herrn Zahnradtomate die Nase abbeißen :)

Die schwerste Frucht war heute die "Zipfelmütze" mit satten 487 Gramm.
Dazu kommt:
  • Tonnelet, gestreift und eierförmig
  • Zahnrad, mit skurrilen Formen
  • Black Tomato, sehr dunkel, etwas hartschalig
  • Green Grapes, ein früher gelbgrüner Massenträger
  • Micro Cherry, eine flaschenförmige Cocktailtomate
  • Zipfelmütze, mit vielen Riesenfrüchten
  • und Reginas Yellow- die ist zuckersüß und die heuer leckerste Fleischtomate
plus einige Paprika, von denen diese hier wirklich merkwürdig ist:
sehr unterschiedlich große lila Früchte, die innen aber cremeweiß sind.
Ach, ernten ist so toll.
:))

Dienstag, 22. September 2009

Apfeltasche

Ursprünglich war die Form des Etuis für einen I-Touch gedacht.
In dem mittleren Fach hat das Gerät Platz, die Fächer waren dann für Ladekabel und Kopfhörer.

Nach vielen Versuchen habe ich das nun auf Geldbeuteldimensionen gebracht. Ein Personalausweis passt in die Mitte und seitlich sind Fächer für Karten eingebaut.

Der Stoff von Timeless Treasures versöhnt mich ein wenig mit dem Thema Apfel.
Denn mein Baum im Garten ist nun schon die dritte Saison hintereinander krank und bringt hauptsächlich gammelige Früchte.
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Ich werde dann wohl auch dieses Jahr mehr Apfeltaschen nähen als backen.
Leider!