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Sonntag, 16. Dezember 2018
Bratapfellikör
Neulich haben wir bei einer thermomixenden Nachbarin einen phantastischen Bratapfellikör getrunken. Mit dem Sahnehäubchen macht der richtig was her und schmeckt zudem noch sehr gut und winterlich.
Im Netz gibt es eine Vielzahl an Rezepten, ich habe etwas kombiniert und eine weniger süße und etwas gehaltvollere Variante (der Wein wird nicht mit erhitzt!) zusammengebastelt. Mit ein paar weihnachtlichen Gewürzen extra, aber das kann man ja je nach Gusto variieren.
1 l Apfelsaft (ich habe den klaren Saft genommen, das schaut bei einem Likör appetitlich aus)
150 g braunen Zucker
8 Nelken,
5 Kardamomkapseln
3 Sternanis
2 ausgekratzte Vanilleschoten mit dem Mark
.... alles erhitzen, nach 15 Minuten Kochzeit abkühlen lassen und die Gewürze abseihen.
Mit
350 ml Calvados (da geht vermutlich auch Apfelkorn)
200 ml Amaretto
200 ml Weißwein
aufgießen
Abfüllen. :)
Bei mir hat das drei größere Flaschen gegeben, wenn ihr das Rezept verdoppelt habt ihr zum einen keine Calvados-Reste und zum anderen tolle last-minute-Geschenke.
Denn die drei Flaschen sind definitiv zu wenig.
Wir haben den Likör erwärmt und mit einer Sahnehaube versehen, das schaut toll aus und ist ein perfekter Digestif nach dem Weihnachtsessen.
Sonntag, 15. Februar 2015
Buchteln mit Kirschfüllung
Buchteln,
das sind herrlich fluffige und einfach gemachte Hefeteilchen- eine prima Alternative zu den allgegenwärtigen Faschingskrapfen.
Ich habe mich an ein Rezept vom Chefkoch gehalten und dann den Hefeteig mit einer Kirschmasse gefüllt.
Dazu habe ich tiefgeforene Kirschen mit Zucker aufgekocht und mit Speisestärke etwas eingedickt.
Den Teig haben wir in 12 Stücke geteilt und auf jeden Fladen einen Löffel der Masse gegeben.
Dann worde der Teig oben zusammengedrückt und mit der Verschlussseite nach unten in einer Auflaufform platziert.
Wir essen Buchteln am liebsten lauwarm mit Vanillesauce.
Bei Monika haben heute Tochter und Mann Donuts gebacken
Das ist tatsächlich auch eine gute Hefeteilchen-Alternative zu den Krapfen!
Sonntag, 13. Juli 2014
Kirschkerne säubern und Kuchen backen.
Dieses Jahr trägt unser Kirschbaum richtig gut.
Ganz viele Früchte haben wir frisch vom Baum gegessen.
ein großer Teil wurde eingefroren,
10 Gläser eingeweckt (Waffeln mit Kirschen!)
und ein Teil gleich zu Kuchen verbacken.
Die Kerne sind nach dem Entsteinen ganz einfach sauber zu bekommen.
Für Kirschkernsäckchen!
Die Kirschkerne werden mit Wasser aufgefüllt und zugedeckt ein paar Tage stehen gelassen. Wenn sich an der Oberfläche eine feine Schimmelschicht bildet hat sich das anhängende Fruchtfleisch zersetzt.
Dann gebe ich das alles in ein großes Sieb und spüle die Kirschkerne mit der Gartenbrause ab. Sie werden mit ein bißchen Herumrühren schnell blitzsauber. Wer will kann sie zusätzlich noch im Wäschesäckchen bei 60 Grad in die Waschmaschine tun, aber ich finde, dass sie dann beim späteren Erwärmen nicht mehr so gut riechen.
Mir reicht es aus, wenn ich sie ein paar Tage in der Sonne trockne, zusätzlich werden sie noch im Backofen mit der Restwärme eines Kuchens "sterilisiert".
Ich nähe meine Kirschkernsäckchen meist in Kammern ab, so kann ich sie gut in den Nacken legen.
Dieses Jahr habe ich für das Kissen meinen geliebten Malen-nach-Zahlen-Stoff genommen. Die Rückseite ist ebenfalls aus der Serie, schaut aus wie Holz und ist in der Form ziemlich lustig.
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Während ich lieber nähe hat die Tochter einen Kuchen gebacken- das Rezept ist hier zu finden, wir haben allerdings den Schmand durch Magerquark ersetzt. Schmeckt auch super!
Und da wir schlappe 16 Kilo Kirschen eingefroren haben wird es wohl noch öfters Kirschkuchen geben.
Wir gucken dann mal bei Monikas Sonntagskuchen ob wir für nächste Woche noch ein anderes Rezept finden. Ellens Clafoutis kann ich auf jeden Fall auch empfehlen.
Habt ihr vielleicht auch ein gutes Kirsch-Rezept?
Donnerstag, 8. August 2013
Marillenknödel und neue Kulturbeutel
Nächste Woche gehen wir auf die alljährliche Hüttentour in die Berge, dafür habe ich uns einen neuen Kulturbeutel genäht. Angeblich zählt beim Gewicht des Rucksackes ja jedes Gramm, aber die Akzente aus dem neuen Leder freuen mich mehr als sie den Rücken belasten.
Der Schnitt ist wirklich ganz einfach zu nähen.
Wegen der offenkantig aufgesetzten Blenden musste ich dann aber doch etwas tüfteln. Bei der ersten Version hatte ich einen Denkfehler und musste das Futter mit einer zweiten Naht auf der Blende fixieren.
Statt zu trennen habe ich ein zweites Exemplar zugeschnitten und das dann in der richtigen Reihenfolge genäht.
Stoff: kleiner Stern
Leder: Leder Reinhardt
Schnitt: Gratis im Downloadportal
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Marillenknödel - das Rezept
- 175 g Mehl
- 75 g Grieß
- 2 Eier
- 100 g kalte Butter
- und 500 g Quark
mit dem Rührgerät zu einem recht klebrigen Teig zusammenkneten. Unbedingt ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, dann lässt er sich gut verarbeiten.
Von dem Teig mit einem Esslöffel eine Portion abstechen und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Fladen zusammendrücken. Darauf kommt eine entsteinte und mit einem Würfelzucker gefüllte Aprikose.
Den Teig mit mehligen Händen um die Frucht schließen und rund formen.
Bei mir hat das heute Mittag 12 Knödel ergeben, das reicht locker für 4 Personen.
Meine Vorarlberger Freundin gibt die Klöße 20 Minuten in den Dampfgarer.
Ich lasse die Knödel ganz klassisch in einem großen Topf 20 Minuten im heißen, nicht mehr kochenden Wasser ziehen.
Vor dem Servieren wälze ich die Klöße in Butterbrösel und bestreue sie mit Puderzucker.
Dazu gibt es Vanillesauce.
Und saulecker!!
Donnerstag, 11. April 2013
Thaiküche: Tom Yam
Thaiküche am Ursprungsort zu erleben: Das war einer der Gründe für unseren Osterurlaub auf Koh Lanta, einer Insel im Süden von Thailand.
Denn in den Garküchen am Straßenrand hat man meist die Gelegenheit, den Köchen genau auf die Finger zu gucken.
Oder in einer Kochschule selbst auszuprobieren, wie das geht.
Die benötigten Küchenutensilien habe ich in bizarren Zeltverkäufen oder auf lokalen Märkten zusammengekauft.
Und so waren die Koffer beim Heimflug 20 kg schwerer als auf der Hinreise: Mörser, Messer und Miniauberginen. Massig Chilies. Und 5 Kilo Mango im Handgepäck. :)
An Bord waren auch einige Zutaten für unsere gemüselastigere Version von Tom Yam:
- 4 Stägel Zitronengras in 3 cm lange Stücke schneiden und anquetschen
- 8 cm Galgant in 0,5 cm dicke Stücke schneiden
- 8 Kaffirlimettenblätter
- 4 EL Fischsauce
- 4 Frühlingszwiebeln in schmalen Ringen
- in einem Glas Hühnerfond und der gleichen Menge Wasser 10 Minuten köcheln
- 300 g Champignons
- etwa 600 g gemischtes Gemüse nach Geschmack (Auberginen, Bohnen, Karotten, Paprika...)
- 1 EL brauner Zucker oder Kokoszuckerpaste
- der Saft von zwei Limetten (oder 1 TL Tamarinde)
- kleingehackte Chilis - die Dosis nach Tagesform.....
- und eine Dose Kokosmilch
- nochmal 10 Minuten leise köcheln:
Man kann ganz zum Schluß auch Garnelen oder Hühnerfleisch mitkochen. Aber auch bei der vegetarischen Version fehlt eigentlich nichts zum Glück.
(Die Urlaubsfotos sichte ich gerade, ein paar Sachen muss ich euch demnächst noch zeigen.)
Montag, 4. Februar 2013
Das Achtel eines Rindes....
...oder genauergesagt: etwa 17,6 kg Fleisch.
Soviel Limousin-Rind hole ich ein oder zweimal im Jahr direkt beim Biobauern meines Vertrauens.
Da ist dann alles dabei: Von der Lende über Rouladen bis hin zum frisch durchgedrehten Rinderhack.
Wir essen nämlich gern Fleisch. Nicht jeden Tag, aber der Sohn ist wie wohl die meisten 17-jährigen ein echter Fleischfresser und ich liebe leckere Saucen....
Die Bratenstücke friere ich gleich ein, das schafft meine Kühltruhe an einem Tag. Und den Rest verarbeite ich in einer 2-tägigen Küchenschlacht zu fertigen Portionen.
So habe ich einmal wirklich viel Arbeit, aber dafür viele tolle Sachen in der Truhe, die ich später nur noch auftauen muss. Sehr gut einfrieren lassen sich Gulasch, Rouladen und vor allem eins meiner Lieblingsessen, die Bolognese.
Eine gute Bolognese muss mindestens drei Stunden leise köcheln, das macht wohl kaum jemand mit einem Pfund Hackfleisch. Aber wenn man gleich 7 Liter auf einmal im Topf hat, dann lohnt sich sowohl der Zeit- als auch der Energieaufwand. (Von der Putzerei danach ganz zu schweigen....)
Die meisten Vitamine sind dann wohl totgekocht, aber die Konsistenz und der Geschmack sind unvergleichlich.
2 kg Rinderhack in Öl krümelig anbraten
300 g kleingewürfelter Speck
1 kg Zwiebeln portionsweise goldbraun dünsten
1 Knolle Knoblauch
500 g rote Paprika
500 g Möhren
250 g Sellerie
3 große Dosen gehackte Tomaten (oder Tomatensugo)
1/2 Flasche Rotwein
Salz, viel Paprikapulver, Pfeffer, Chili und Lorbeerblatt
in einem richtig großen Topf mindestens 3 Stunden leise köcheln.
Das schmeckt sowohl ganz frisch mit Spaghetti als auch später aufgetaut phantastisch.
Und ist dann auch eine prima Basis für Lasagne oder Fazzoletti.
Und wer glaubt, das wäre viel - der kann sich mal das Biryani-Rezept aus dem mass-cooking-Kapitel meines indischen Lieblingskochbuches angucken:
Das hab ich aber noch nicht probiert. :)
Montag, 14. November 2011
Die ultimative Grießklößchensuppe
Das ist wohl das Essen, das wir hier in dem letzten 15 Jahren am häufigsten gekocht haben: Grießklößchensuppe.
Als die Kinder noch klein waren, gab es das gefühlt täglich. Mit Vollkorngrieß ist das Essen relativ gesund, schnell gekocht, macht kaum Abwasch und die Kids konnten die Klößchen allein gut essen. Perfekt, oder?
Aber irgendwann konnte ich die Dinger nicht mehr sehen.
Nach fast 10 Jahren Pause haben wir die Grießklößchensuppe aber als schnelles Abendessen wieder entdeckt. Bei Zahnschmerzen, Halsweh oder wenn es mal nicht so gut läuft ist das ein echter Seelentröster.
Wie schon beim No-knead-bread sind es die einfachen und wenigen Zutaten mit unverschämt simpler Zubereitung, die das Rezept unserer Oma Claudia so attraktiv macht.
Man muss keinen Grieß kochen und nichts schaumig rühren. Es ist nicht mal Milch drin, das ist ja gerade bei Unverträglichkeiten wichtig.
2 Eier
120g Grieß
(am liebsten mag ich halb Vollkorn und halb Weichweizengrieß)
60g weiche Butter
1/2TL Salz
werden mit der Gabel in einem Teller zusammengematscht, bis eine homogene Masse entsteht.
Wichtig ist, dass das nun mindestens eine halbe Stunde ruht.
1,5 liter Brühe (Hühnerbrühe ist lecker, aber Instantbrühe tut es auch) zum kochen bringen.
Dann werden mit dem Teelöffel kleine Klößchen abgestochen, die in der heißen Brühe etwa 20 Minuten bei geringer Hitze ziehen.
( Während der Zeit habe ich immer die Kinder vom Kindergarten abgeholt- und wenn wir dann heim kamen, war das Essen fertig....)
Die Klößchen gehen in der Brühe richtig schön auf und werden sehr locker.
Und lecker.
:)
Montag, 19. September 2011
Das einfachste Brot der Welt.
Bei Heide und Stephan habe ich das schon vor Monaten gegessen- dieses Brot ist richtig gut.
Und dabei ist es so unkompliziert zusammengerührt, dass es schon fast eine Frechheit ist, dass da sowas Tolles dabei herauskommt.
Nur ein Gramm Hefe, 20 Stunden Gehzeit, keinerlei Kneterei- das klingt erst mal spannend.
Gebacken wird das Brot dann in einem geschlossenen Topf, so kann sich eine krosse Kruste entwickeln.
Wir haben die Menge auch schon verdoppelt, da unser Bräter auch ein großes Brot fasst. Zudem wird das auch mit einem Vollkornmehlanteil von 30% sehr lecker.
Wer das "no-knead-bread" mal probieren will, der findet hier und hier eine gute Zusammenfassung, wie das Rezept funktioniert.
Sehr empfehlenswert, auch wenn ich immer ein schlechtes Gewissen habe, dass ich dabei so viel Strom für die Backerei brauche :)
Dienstag, 6. September 2011
Das schmeckt nach Spanien!
Im Spanienurlaub gehen wir richtig gern im Supermarkt einkaufen. Schon allein diese Fischtheke- sowas kenne ich nur aus Mallorca. Die Auswahl ist unglaublich.
Genauso lieben wir die exotischen Becherchen im Kühlregal- wir habe es tatsächlich geschafft, im lokalen Eroski sämtliche Sorten Creme Caramel durchzutesten.
Und am letzten Tag wurden alle Flan-Fertigmischungen in den Wagen geladen, um ein bisschen Urlaubsfeeling auf die heimische Terrasse zu retten.
Unser zweites "täglich Brot" war Aioli- sowohl im Restaurant als auch fertig gekauft.
Die wollten wir zuhause gern selber machen und haben das erste Mal selbst Mayonnaise hergestellt.
Es ist unglaublich, wie viel Öl man in ein Eigelb rühren kann, bis die richtige Konsistenz entsteht. Fast einen viertel Liter Öl haben wir gebraucht. Auf ein Eigelb!
Dass Majo fett ist, das wussten wir- aber wenn man das Zeug mal selbst zusammengerührt hat, wird das richtig plastisch.
Aber die Aioli war sehr lecker- und wir haben dann schlussends noch einen Becher Crème fraiche in die Mischung gerührt, um die Sache etwas leichter werden zu lassen.
:)
Samstag, 6. August 2011
Gemüsecurry
Wenn man im August nach ein paar Tagen im Hochgebirge wieder nach Hause kommt, dann diktiert der Garten den Speiseplan.
Die Tomatenstöcke hängen voll, die Gurken, Bohnen und Kartoffeln müssen geerntet werden.
In meiner Kindheit hätte meine Mutter wohl Bohnen, Kartoffeln und Leberkäs auf den Tisch gebracht und dazu hätte es eine große Schüssel Tomatensalat gegeben.
Aber irgendwie haben sich die Essgewohnheiten in den letzten Jahrzehnten geändert.
Auch die Tomaten wären in meiner Kindheit schlicht rot und rund gewesen- heute wachsen sie bei uns in vielen Farben und Größen. Meine diesjährigen Lieblinge sind diese kleinen, aromatischen Wildtomaten. Hrosnowe heißen sie und der Strauch hängt in dicken Büscheln voll.
Und was gibt es dann?
Gemüsecurry.
Ingwer und Knoblauch wird zusammen mit einer dicken Zwiebel und Salz in reichlich Öl angedünstet, nach 5 Minuten kommt je 1 TL Kreuzkümmel, Kurkuma, gemörserter Koriander und eine kleingeschnittene Chilischote dazu. Das wird ein paar Minuten mitgebraten.
Dann kommen 500g gewürfelte Tomaten dazu und werden so lange gebraten, bis das eine feste Masse gibt, die sich vom Topfrand löst.
Da hinein kommen zwei Handvoll Kartoffelwürfel und die gleiche Menge Bohnenschnitze. Rühren, bis die Gewürzpaste das Gemüse schön überzogen hat und dann mit einer Tasse Wasser aufgießen.
Auf großer Flamme aufkochen, den Deckel auf die Pfanne und dann etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme fertig köcheln lassen. So hat das Gemüse noch Biss.
Zum Schluss kommt noch eine handvoll glattblättrige Petersilie mit in die Pfanne und das Ganze wird mit Salz und Garam Masala abgeschmeckt.
Dazu gibt es eine Joghurtcreme mit Salz und Knoblauch.
Und das Motzen des Sohnes, dem wohl Leberkäs lieber gewesen wäre als "sowas ohne Fleisch"
:)
Montag, 9. Mai 2011
Waldmeistersirup
Der Waldmeister blüht nun schon seit ein paar Tagen, es ist höchste Zeit, wieder Waldmeistersirup anzusetzen.
Manche ernten das Kraut nur bis es anfängt zu blühen, aber ich bin das nicht so pingelig. Und habe noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht :)
Für den Sirup nehmen wir immer nur die oberen Teile und knipsen die Stängel direkt unter dem zweiten Blätterkranz ab.
Dieses Bündel riecht noch nicht so wie man es eigentlich erwartet- aber nach ein paar Stunden der Welke ist der Geruch sehr charakteristisch.
Das ist dann der richtige Zeitpunkt, Wasser und Zucker aufzukochen und die Zitronensäure drin aufzulösen.
In die lauwarme Flüssigkeit kommt dann der Waldmeister zusammen mit ein paar Zitronenscheiben.
Das lasse ich dann ein paar Stunden abgedeckt ziehen.
In verschiedenen Rezepten bleibt das bis zu 5 Tage zusammen im Kühlschrank- aber so weit reicht unsere Geduld (und der Platz im Kühlschrank) nicht. Sobald der Sirp kräftig genug erscheint, werden die Zutaten abgeseiht.
Vor dem Abfüllen kommt dann noch etwas Lebensmittelfarbe dazu.
Manche ernten das Kraut nur bis es anfängt zu blühen, aber ich bin das nicht so pingelig. Und habe noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht :)
Für den Sirup nehmen wir immer nur die oberen Teile und knipsen die Stängel direkt unter dem zweiten Blätterkranz ab.
Dieses Bündel riecht noch nicht so wie man es eigentlich erwartet- aber nach ein paar Stunden der Welke ist der Geruch sehr charakteristisch.
Das ist dann der richtige Zeitpunkt, Wasser und Zucker aufzukochen und die Zitronensäure drin aufzulösen.
In die lauwarme Flüssigkeit kommt dann der Waldmeister zusammen mit ein paar Zitronenscheiben.
Das lasse ich dann ein paar Stunden abgedeckt ziehen.
In verschiedenen Rezepten bleibt das bis zu 5 Tage zusammen im Kühlschrank- aber so weit reicht unsere Geduld (und der Platz im Kühlschrank) nicht. Sobald der Sirp kräftig genug erscheint, werden die Zutaten abgeseiht.
Vor dem Abfüllen kommt dann noch etwas Lebensmittelfarbe dazu.
Sehr lecker im Wasser.
Und in Sekt.
Und überhaupt: Frühling!!
Dienstag, 19. April 2011
Brennnesseln....
Brennnesseln sind ja ausgesprochen gesund.
Ich mag auch den pilzig-erdigen Geschmack- aber bei den Kindern ist das nicht ganz so beliebt.
Wenn sie allerdings verschwörerisch mitkochen dürfen, ist auch die Sache mit den gesunden Zutaten kein Problem.
So haben Tochter und ich eine Variation der fastentypischen Herrgottsbscheißerle ausgeknobelt.
Und die Herren im Haus haben nicht gemerkt, was sie da essen.
:)
Ich mag auch den pilzig-erdigen Geschmack- aber bei den Kindern ist das nicht ganz so beliebt.
Wenn sie allerdings verschwörerisch mitkochen dürfen, ist auch die Sache mit den gesunden Zutaten kein Problem.
So haben Tochter und ich eine Variation der fastentypischen Herrgottsbscheißerle ausgeknobelt.
Und die Herren im Haus haben nicht gemerkt, was sie da essen.
:)
Aus (gekauftem) Nudelteig werden Kreise ausgestochen......
.... und mit einer Farce gefüllt.
Dazu werden zuerst 2 große Zwiebeln angedünstet,
dann die Brennnesseln dazugegeben, bis sie zusammengefallen sind.
Dazu kommt Hackfleisch, 2 Eigelb und ein Eiweiß.
Zum Schluss wird die Masse wirklich kräftig mit Knoblauch, Pfeffer und Salz abgeschmeckt.
Ich habe ja eine echte Schwäche für Küchengimmicks- vor Jahren habe ich mal bei Tchibo diese Klappteile erstanden, die sind auch bei den Kindern sehr beliebt.
Wenn man da den Rand des Nudelteigs mit dem restlichen Eiweiß bestreicht, hält das richtig gut zusammen.
Die Teigtaschen ziehen dann etwa 10 Minuten in Salzwasser, dabei gehen sie nochmal schön auf.
Serviert werden die Teigtaschen dann mit Tomatensauce.
Nach dem Überbrühen hält sich das gut 2 Tage im Kühlschrenk.
Für Ostern, als Vorspeise.
Und wetten, dass keiner merkt, dass da Brennnesseln drin sind?
EDIT: Ich freu mich, dass Frau Prachmais das Rezept in ihrem Wildkräuterblog mit aufgenommen hat- da sind wirklich tolle Sachen zu finden. Danke!
EDIT: Ich freu mich, dass Frau Prachmais das Rezept in ihrem Wildkräuterblog mit aufgenommen hat- da sind wirklich tolle Sachen zu finden. Danke!
Montag, 4. Oktober 2010
Herbstfrüchte - Erntedank
Auf dem Heimweg vom Erntedankgottesdienst standen sie auf dem frischen Rindenmulch des Spielplatzes: Schopftintlinge.Mit dem Matthias Claudius-Klassiker im Ohr habe ich sie dankbar gepflückt.
Die jungen Exemplare wurden mit einem Salbeiblatt in Serranoschinken gewickelt und auf den Grill gelegt.
Die Hoffnung wurde nicht getrübt: Das war oberlecker(Das Thema "Herbstfrüchte" wurde von Frau Gretelies angeregt- gute Idee!)
Und hier dann noch eine andere Art von Rolle, die am Wochenende entstanden ist: Eine Stifterolle für den Martinimarkt, der immer näher rückt.
Ich bin ja nicht der Typ für´s Vorproduzieren ins Blaue hinein, aber das Nähen hat Spass gemacht. Etwas PiP-ig ist die Rolle schon geworden, aber die Holländer sind ja nicht das schlechteste Vorbild. :)

Donnerstag, 27. August 2009
Julie für Melanie
Es gibt so Tage, da geht einfach alles schief.Der Kuchen verbrennt und genäht wird nur am Unterarm. Und zwar vom Arzt.
Aber nach einer zweitägigen Zwangspause ging es gestern dann richtig gut weiter:
Eine Julie in Lieblingsfarben.
Aus richtig schönen Stoffen von Michael Miller.
Mit Vanilleeis.
Montag, 13. Juli 2009
sweet and nothing
Eigentlich hatte ich vor, am Wochenende mit dem Besuch der fernen Freundin Ellens Projekt zu starten-aber irgendwie kam alles anders.
So saßen wir plaudernd in der Wiese, anstatt mit den Kindern kreativ zu werden.
Sweet - der Erdbeerlimes:
1 kg Erdbeeren pürieren
200 ml Wasser mit
400 g Zucker aufkochen, erkalten lassen, dazumischen
100 ml Zitronensaft dazu
Die eine Hälfte bekommen die Kinder so
und für die Erwachsenen kommt zur anderen Hälfte noch 250ml Wodka.
Schön kalt servieren
und den Sommer einfach gut finden.
Nothing- wirklich nichts bleibt davon mehr übrig.
Aber heute Nachmittag gehen wir das Projekt dann doch noch an.:)
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Und sogar der wirklich geniale Mirabellen-Crumble schmeckt.