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Mittwoch, 19. September 2012

Oh John......


Es ist gar nicht so einfach, eine Herrenunterhose ansprechend in Szene zu setzen- wahrscheinlich hätte ich das Teil in der Zeit des vergeblichen Inszenierens locker nochmal genäht.
Ein Unterwäschemodel hatte ich nicht- der Ehemann trägt das Modell zwar gern, aber sein Bild wäre hier ziemlich deplatziert :)

John ist echt ein schnelles Zwischendurchprojekt. Man braucht nicht mal zwingend eine Overlockmaschine wenn man die Seitennähte weglässt. Monika hat im eBook verschiedene Varianten beschrieben.

Also hier ganz pur: John.
Eine Herrenunterhose :)


Und da die Dinger im Haus machwerk eher dezent sein sollen, fast ganz in schwarz.
Nur mein neuestes Näh-Gimmick kam zum Einsatz: Der Paspelfuß.


Paspel in Jerseystoff sind ja nicht so unproblematisch, sie müssen sich mitdehnen.
Bei Shirts kann man einfach einen schmalen kontrastfarbenen Streifen mitfassen, der rollt sich an der offenen Kante dann dekorativ auf.
Aber bei einer Unterhose wäre das nach kurzer Zeit unansehlich.

Also gab es eine klassische Paspel:


Singlejersey rollt sich an den Rändern auf, das kann man sich für die Paspelfüllung gut zunutze machen. Ein 1 cm  breiter Streifen wird gedehnt und schon hat man eine weiche, elastische und voluminöse Einlage.
Der Paspelstreifen selbst rollt sich genauso schlimm. Aber er kann vor dem Montieren mit einer geballten Ladung Sprühstärke flachgelegt werden.


Das Montieren selbst ist mit einem Paspelfuß ein Kinderspiel. Die Naht läuft wie auf Schienen.
Eigentlich bin ich ja kein Freund von allzu technischer Hochrüstung, aber diesen Fuß hätte ich mir schon längst kaufen sollen. Auch wenn man Paspel mit einem Reißverschlussfuß ganz gut nähen kann.

Meine Top 5 der Extrafüßchen?
  1. Reißverschlussfüßchen
  2. nochmal Reißverschlussfüßchen, nämlich der für verdeckte Zipper bei Kleidungsstücken
  3. Teflonfuß für Leder (der ist besser als der Rollenfuß)
  4. Paspelfuß
  5. und zum Freihandsticken der Stopffuß

Und sonst so?

Heike quiltet gerade meine Decke,
mein Orthopäde ist besorgt
und ich esse ziemlich viel Mais.
Warum das alles?
Erzähl ich euch demnächst mal. :)


Unterhosenschnitt John: Gibt es seit heute bei Monika via daWanda
Es war mir ein Vergnügen, den Schnitt ausprobieren zu dürfen!
Denn John näht sich recht schnell und man hat auch mal etwas für den Ehemann :)

Montag, 20. Juli 2009

Das kleine Schwarze

Ihr kennt das vielleicht: Irgendwo begegnet ihr DEM Kleidungsstück.
Liebe auf den ersten Blick.

Aber man kann und will es sich trotzem nicht leisten, da man ja auch so unvernünftige Dinge wie Nahrung kaufen muss. Und dann eh nicht mehr in den sündig teuren Fummel reinpasst.

5 Gründe dafür:
  1. Man kann nämlich trotzdem etwas essen, wenn man dieses Ding anhat. Und da es bei den passend festlichen Gelegenheiten immer etwas Leckeres gibt, fällt das lästige Baucheinziehen bei diesem Kleid endlich mal weg :)

  2. Selbermachen ist nicht. Sonnenplissee und über 3 Meter Stoff? Keine Chance.

  3. Man nimmt sich eine mit Engelszungen und guten Argumenten ausgestattete Freundin mit. Danke Angelika!

  4. Der Preis. Leute, das war bezahlbar. Im Strenesse - Outlet mit Schlussverkaufsrabatt.

  5. Und das unschlagbare Argument der Ehemänner, als wir es ihnen gezeigt haben: "Das kannst du dann auch auf unserer Beerdigung anziehen." *gg*




Donnerstag, 7. Mai 2009

Nützlich!

Nähmaschinentechnisch bin ich ja eher Puristin, da führen mich Neuerungen nicht in Versuchung.
Aber bei Zubehör werde ich schwach. Es spart oft viel Zeit und Nerven, das richtige Handwerkszeug zu haben.
Hier meine TOP 5 :
  1. Das Kreiderädchen, meine Neuerwerbung: Das Ding in blau schaut aus wie ein gekappter Lippenstift. Oben ist ein kleines Rädchen, das dosiert Schneiderkreidenpulver in einer haarfeinen Linie abgibt, wenn es auf dem Stoff entlangrollt. Phantastisch! Präzise! Und es klickt so nett, wenn man es benutzt.
  2. Ein kleiner Rollschneider, gut zum Schneiden von engen Radien. Auch neu und noch schön scharf.
  3. Fray check- eine Art Flüssigkleber, der das Ausfransen von Stoffen verhindert. Kurz abgeschnittene Fadenenden fixiert.
  4. Steam-a-seam. Das ist die high-end-Variante von Vliesofix. Klebt auch schon etwas, wenn es noch nicht aufgebügelt ist. Das nehme ich zum fixieren von Borten und Labels. Applikationen halten, auch wenn sie nicht extra festgenäht werden. Und es ist stabiler und nicht so spinnwebzart wie das Vliesofix.
  5. Meine Schrägbandformer. Am häufigsten benutze ich die 12mm fertige Breite zum Herstellen von Bändern, die ich aufnähe. Die 25mm-Variante ist zum Einfassen von Kanten ideal. Wichtig in jedem Fall ist, dass das geschnittene Schrägband vor dem Durchziehen gut mit Sprühstärke gebügelt wurde. Dann legen sich die Kanten willig um. Die Clover-Former sind hübscher als die von Prym, aber nicht überall zu bekommen.

Gibt es irgendwelche Näh-Gimmicks, die ihr empfehlen könnt?

Montag, 23. März 2009

kiva

Was ist kiva?

"Kiva ist eine Organisation, die Menschen ermöglicht, Geld über das Internet an Kleinbetriebe in Entwicklungsländern zu verleihen. " schreibt Wikipedia.


A Fistful Of Dollars: The Story of a Kiva.org Loan from Kieran Ball on Vimeo.

5 Gründe dafür:

  • Die Spende ist eigentlich ein Kredit. Man hätte also die Möglichkeit, das Geld nach Ablauf des Darlehens wieder zu bekommen. Das ist ein überzeugendes Argument, wenn Leute meinen, sie bräuchten die Summe irgendwann für sich selbst. Der Einstieg ist leichter. Wenn man dann aber sieht, was das Geld alles bewirken kann, lässt man es doch im Kreislauf. Ich zumindest.
  • Die Hilfe bekommt ein Gesicht. Man verleiht, um ein konkretes Projekt zu unterstützen. So fühle ich mich mit meiner Taschenmacherin aus Peru verbunden. Und mein Sohn mit einem 20jährigen aus Tadschikistan, der mit Computern arbeitet.
  • Wenn man gerade am Anfang einer Selbständigkeit merkt, dass andere Vertrauen in das Projekt setzen- das ist großartig. To give credit- wörtlich.
  • Kiva ist web 2.0 im besten Sinne. Man kann sich zu Gruppen und Foren zusammenfinden, bekommt mails mit Berichten über die Kreditnehmer.
  • Deshalb kann eine Engagement bei Kiva nachhaltig sein. Im Gegensatz zu einer einmaligen Spende bleibt man hier am Ball. Wir sind jetzt z.B. über das Sozialgefüge in Tadschikistan informiert, da die field partners in den jeweiligen Ländern Informationen hinterlegen und aktualisieren.

Insgesamt eine wunderbare Sache, die jedoch auch ein paar Schattenseiten hat:

  • Die Partnerorganisationen ( field partners ) verlangen Zinsen. Zwar sind das im Landesvergleich günstige Darlehen, aber mir erscheinen die durchschnittlich 23% schon hoch. Dafür bieten sie Beratung und sammeln mühsam die einzelnen Raten wieder ein. OK.
  • Kiva hat inzwischen recht viel Zulauf. Es gibt mehr Kreditgeber als Kredite dargestellt werden können. Und die neuen Projekte werden in Schüben eingespeist- manchmal muss man da echt schnell reagieren, um sich zu beteiligen.
  • Ein Engagement bei Kiva ist nicht steuerlich absetzbar. Logisch, da es sich offiziell um einen Kredit handelt. Aber auch die obligatorischen 10% Spende an Kiva direkt kann man wohl nicht geltend machen.

Ich binde in die sidebar ein Logo ein, das direkt zu meinem Profil dort führt. So könnt ihr sehen, wohin das Geld meiner Taschenaktion fließt. Und was es bewirkt.

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Kartenspiele - Die Top 5


Sohns Grafikkarte ist kaputt.
Der Familienfernseher ist in der Werkstatt.
Und die Familie sitzt am Tisch und spielt.
Da fliegen auch mal die Fetzen, aber es macht so viel Spass.
Die besten Spiele:
  1. TICHU, unangefochten das weltbeste Kartenspiel. Kombiniert die besten Elemente verschiedener Klassiker zu einem perfekten Ganzen. Einziger Nachteil: Man kann es nur zu viert spielen.
  2. Der große Dalmuti: Geht auch in großer Runde bis zu 8 Personen. "Das Leben ist ungerecht"
  3. Wizard: ab 3 Personen, etwas strategisch. Mit bis zu 6 Personen wird es dann aber unberechenbarer.
  4. 6 nimmt: Unberechenbares Spassspiel für die größere Runde mit größerem Alkoholkonsum.
  5. Romme oder Canasta? Beide gut. Meine Kindheitsklassiker.

Gar nicht mag ich Ligretto. Gerne können würde ich Bridge, aber da hab ich ja noch ein paar Jährchen......

Die Brettspielwelt ist ein tolles Portal . Ein guter Weg, neue Sachen kennenzulernen und auszuprobieren. Da spiele ich dann, wenn unser Fernseher zurück ist und Sohns Rechner wieder geht.....

Ich wünsche allen ein gesundes und kreatives Jahr 2009.

Guten Rutsch!

Mittwoch, 4. Juni 2008

80er - Mode : Top 5

Die neue Burda ist da.
Mit einem zuckersüßen Blüschen für die Tochter:

Sicher über 20 Einzelteile, da macht es Spass zu puzzlen. Da der Schnitt nur bis 128 geht, werde ich wohl etwas gradieren, aber dieses Oberteil ist es wert.
Aber: Die Sportswearstrecke vereint alles, was an den 80ern schrecklich war.
An
  • Ballonröcke (siehe oben)
  • Leggings
  • Fledermausärmel
  • Schweißbänder
  • Vokuhila
haben wir uns ja schön wieder gewöhnt.
Aber hier (in nur einem Modell!):
  • gruseligste Neonfarben
  • außenliegende Zipper
  • und groben Mesh
  • Krempelärmel
  • silberne Anorakdruckknöpfe!
Daran will ich mich nicht mehr erinnern.
Was noch fehlt?
  • breite Stretchgürtel
  • Karottenhosen
  • Steghosen
  • John-Wayne-Hemden
  • bunte Plastikcreolen
Autsch.

Montag, 10. März 2008

Blickfang- die Designmesse in Stuttgart

Inspiration und Motivation beim Besuch der Blickfang in der Liederhalle.
Tolle Sachen von unabhängigen Gestaltern aus unterschiedlichsten Bereichen.

Meine Top 5
  1. Johanna Hitzler- Porzellan Sie gießt Porzellen und dekoriert mit klaren, schönen Farben und Mustern. Heute morgen dann auf dem Frühstückstisch: Zwei Vasenobjekte im Lieblingsgrün
  2. Nannette Hopf - Seidenwalk Das ist Nunofilz in Perfektion. Ein roter Rosengitterschal war das Schönste, was ich bisher in dieser Richtung gesehen habe
  3. Doris Schubert - Schmuck Eine Textildesignerin, die aus Nylonfäden filigrane Schmuckstücke klöppelt. KLÖPPELT. So zart, so durchscheinend und so modern
  4. Das Krönchen - Klamotten Kleiner, proppevoller Stand mit "Unikaten im 50er - bis 70er Style" . Aus alten Stoffen neue Sachen.
  5. Lissy Orange - Möbelobjekte Bei uns liegen überall Fatboys herum. Am Sommer sogar im Garten. Und Lissy Orange macht Liegeobjekte in Filz, stärker konfektioniert als die normalen Sitzkissen. Sehr schön! Und auch in maigrün......

Gerade nach dem Besuch solcher Messen bin ich zwiegespalten. Einerseits ist es schön, von der eigenen Kreativität leben zu können. Andererseits ist die Konkurrenz enorm und der Leistungsdruck demzufolge auch. Aus Erfahrung weiss ich, daß der Spass dann schnell nachlässt.
Deshalb bin ich eigentlich froh, nicht mehr vom Entwerfen leben zu müssen, sondern zu dürfen, wann ich will und kann. Das ist Luxus.
Die Messe war sehr gut besucht. Das Wetter bombig und danach gings noch zum Lieblingstürken. Der perfekte Sonntagnachmittag.

Sonntag, 2. März 2008

Stöckchen im Sturm

Wenn man von waschechten Elfen mit Stöckchen beworfen wird, nimmt man sie natürlich.
Auch wenn es schwerfällt: nur ein Wort als Antwort!

1. wo ist dein Handy: Handtasche
2. dein Partner: Ehemann
3. deine Haare: gefärbt
4. deine Mama: Herz
5. dein Papa: Verstand
6. Lieblingsgegenstand: Nähmaschne
7. Traum letzter Nacht: vergessen
8. Lieblingsgetränk: Kaffee
9. Traumauto: Saab Cabrio
10. Raum in dem du bist: Arbeitszimmer
11. dein Ex: kreativ
12. deine Angst: Verlust
13. was möchtest du in 10 Jahren sein: glücklich
14. du verbrachtest den gestrigen Abend mit: Familienfernsehritual
15. was bist du nicht: ordentlich
16. das letzte was du getan hast: gelaufen
17. was trägst du: Brille
18. Lieblingsbuch: dick
19. das letzte was du gegessen hast: Obstsalat
20. dein Leben: turbulent
21. deine Stimmung: gelassen
22. deine Freunde: geliebt
23. woran denkst du gerade: Kaffee
24. was machst du gerade: antworten
25. dein Sommer: Garten
26. im TV: Lindenstrasse
27. letztes mal gelacht: vorhin
28. letztes mal geweint: Kino
29. Schule: overandout
30. was hörst du gerade: Kinderkichern
31. liebste Wochenendbeschäftigung: zusammensein
32. Traumjob: Brillenladenbesitzerin
33. dein Computer: online
34. außerhalb deines Fensters: Garten
35. Bier: Guinness
36. mexikanisches Essen: jep
37. Winter: Nähmaschine
38. Religon: gläubig
39. Urlaub: abtauchen
40. auf deinem Bett: Biberbettwäsche
41. Liebe: Geborgenheit

War gar nicht so schwer, wie ich dachte.
Geht auch ganz schnell und wird an das Tauschforum weitergereicht :
Amelie
Siggi
Lacky
mito
Otti

Sonntag, 10. Februar 2008

Zeitschriften - Top 5



Herrlich, an einem Sonntagnachmittag nach dem Küchenkampf auf der Terrasse zu sitzen und die neuesten Druckwerke durchzublättern.
Die Lieblingszeitschriften:
  • Gartenzeitung: Besser als der Klassiker "Mein schöner Garten" und die "Flora" ist die auch für Nutzgärtner wie mich interessante (ehemals ostdeutsche) Gartenzeitung. Wird immer besser.
  • Dekohome: Stellvertretend für so allerlei Homedekorzeitschriften.
  • InStyle: Tolle Mischung aus Mode, Tratsch und Lifestyle. Bilderbuch für große Mädchen
  • Luna: Die Instyle für den Nachwuchs. Kreativseiten und sogar ein Schnittbogen mit Kindermode. Erscheint 4x im Jahr und ist eine echte Bereicherung.
  • Burda: Passt mir von allen Nähzeitschriften immer noch am besten. Ottobre war mir in letzter Zeit einfach zu sehr basicorientiert. Und den Kinderschnitten ist Tochter entwachsen. Burda ist die Basis. Immer noch.

Wem hier die Politzeitschriften und die Wirtschaftsmagazine fehlen: Das ist eine andere Baustelle.....

Donnerstag, 24. Januar 2008

Die Macht der kleinen Dinge


Wenn man am Abend in rotweinseliger Selbstüberschätzung etwas müde noch näht, greift man am nächsten Tag grummelnd zum Trennpfeil.

Die Top 5 der wichtigsten Nähaccessoires:
  • Der Nahttrenner. Ich habe bestimmt 10 Stück. Wenn ich einen brauche, findet sich kein einziger. Ist das normal?
  • Der Obertransportfuß. Im Englischen plastisch "walking foot" genannt. Wenn ich tatsächlich mal einen anderen Spezialfuß nehme, fluche ich regelmäßig über den ungleichmäßigen Transport ohne die Hilfe von oben.
  • Der Rollschneider. Benutze ich erst seit 3 Jahren, seit ich bei den Hobbyschneiderinnen mitlese. Wie habe ich vorher nur zugeschnitten? Die Folgekosten sind allerdings enorm: Die Ersatzmesser kaufe ich inzwischen im 10-er Pack.... Egal.
  • Kaffee. Viel Kaffee
  • Die Schrägbandformer von Clover. So schön. So praktisch. Und immer unter irgendeinem Stoffhaufen, wenn ich sie suche.

Sonntag, 23. Dezember 2007

Top 5 - Weihnachten


Die Top 5 der Weihnachtsfeiertage.
Motto: „Alle Jahre wieder“, denn Weihnachten besteht aus heißgeliebten Traditionen. Und da wird nicht dran gerührt. Punkt.
Ich bin sehr froh, dass der liebste Ehemann keine eigenen Rituale mit in die Ehe gebracht hat, so tauche ich 3 Tage ungehemmt ab in kuschelige (und legendäre....) Kindheitserinnerungen.


  • Bescherung- vor dem Essen, sonst sind die Kinder zappelig. Große Augen, größere Papierberge, allergrößte Freude, meist.....


  • Fondue- wer bis zum Schluss durchhält, ist Sieger. Fleisch vom Spiesser verlieren gibt Minuspunkte.


  • Feuerzangenbowle- jeder ab 18 darf am eigenen Töpfchen zündeln.


  • Spiele- in sehr großer Runde geht gut: Dalmuti, später dann Wizard (ohne Kids), der Hardcorerest spielt unzurechnungsfähiges Tichu. Brettspiele dann am 1 und 2 Feiertag.


  • Heilige Nacht- Ich glaube an Gott. Weihnachten ist für mich nicht nur die familiäre Geborgenheit, sondern immer auch wieder die Geborgenheit im Glauben. Trost, Hoffnung, Stärke. Das alles spricht aus der Weihnachtsgeschichte. Wer sich einmal drauf einlässt, hat gewonnen.


  • Allen ein gesegnetes und harmonoisches Weihnachtsfest!


      Freitag, 23. November 2007

      5 Dinge

      Wenn ich auf meine todo-Liste für Weihnachten gucke, wird mir Angst und Bange. Ich arbeite mich gerade von oben nach unten, jeden Tag EINWAS. Sonst klappt das nicht mehr. Dabei hab ich diesmal doch so früh angefangen.

      Noch ne Liste:
      5 Immerwieder-Fernsehsendungen

      1. Lindenstrasse, schon immer, schon mein Leben lang
      2. danach Tatort, dabei hab ich immer gebügelt, mein Leben lang. Aber das geht jetzt nimmer, die Augen machen nimmer mit.....
      3. .... deshalb bügle ich jetzt bei Tageslicht und schaue dabei Biathlon. Jepp.
      4. wann immer ich auf Bob Ross stosse, bin ich fasziniert. Nicht falsch verstehen, die Sachen sind oberscheußlich, aber wenn Bob im Affenzahn mit Zaubertechniken Bilder malt, staune ich. Ich brauche immer sehr lange für ein Bild. Bob malt, plaudert, grinst und schwupp, fertig.
      5. Da unser Fernseher kleiner ist als mein 21 Zoll-Monitor, gehen Spielfilme gar nicht. Aber für Nachrichten reicht er. Früher nur die um 20:00, heute ist aber zu dieser Zeit das familiäre Abendprogramm angesagt.

      Ohne Fernseher leben ginge leicht und wird sicher auch irgendwann verwirklicht. Seit ich die Lindenstrasse auch als Videostream online gucken kann.....

      Ins Kino gehen wir immer noch viel zuwenig. Am Wochenende Beowulf, ohne die Kids.

      Ohne Internet ginge nicht. Punkt.

      Mittwoch, 14. November 2007

      5 Dinge

      Nick Hornby begleitet mich gerade auf meinen Runden im Wald: "High Fidelity", diesmal als Hörbuch. Gr0ßartig schnoddig vorgetragen von einem Ex-Musiker. Das passt.

      Die Top 5, die mich mit dem Wintereinbruch versöhnen:

      1. Die Erste im Wald zu sein, nach Neuschnee. Auch gerne die Zweite oder Dritte, um am Profil der Trailschuhe zu erkennen, wer vor mir draußen war. Hundebesitzer zählen nicht.
      2. Die Lammfellwinterjacke, jedes Jahr schöner abgeschabt.
      3. Zeit für die kreativen Basteleien, ich hab doch den ganzen Sommer nur ein einziges Brautkleid zustandegebracht. Kein Bild gemalt, nix.
      4. Kinder, die rotwangig vom Iglubauen hereinkommen.
      5. Und daß im Winter die Schädlinge draußen erfrieren: weiße Fliege, Schnecken, Blattläuse, Schildläuse. Mistviecher.