Mittwoch, 11. Oktober 2017

Dany- ein neuer Taschenschnitt mit fünf Außentaschen


Manchmal werde ich gefragt, wie ich auf die Ideen für meine Schnitte komme.
Die Antwort ist ganz einfach: Ich mache die Taschen eigentlich für meine eigenen Bedürfnisse.

In dem Fall wollte ich eine schlichte, nicht so große Tasche mit möglichst vielen Außentaschen- für die inzwischen unvermeidlichen Brillen und den übrigen Kram wie Geldbeutel, Telefon und Schlüssel. Dafür reicht nämlich eine Außentasche nicht mehr aus. Und wenn ich zu lange im Innenbereich suchen muss werde ich schnell nervös.
Also: Viele maßgeschneiderte Außentaschen.

Zum einen brauche ich die verdeckten senkrechten Reißverschlusstaschen, die meine Brille und das Telefon beherbergen. Zwei Dinge, die ich wirklich schnell zur Hand haben muss.
Zum anderen wollte ich das gewohnte große Fach hinten- da passt mein großer Gretengeldbeutel rein.
Und dann als Bonus noch die beiden seitlichen Fächer für den Schlüssel und die Papiere.

Dann kann ich im geräumigen Innenfach hemmungslos sammeln :)


Dany hat noch ein paar Extras, die die sonst eher grafische Tasche aufwerten: Die Trägeraufhängung ist so ein nettes Detail. Man kann die Tasche aber auch ganz klassisch mit einem Schultergurt versehen:


Meine Freundin Heike hat Dany auch schon recht früh genäht und dann gemeint:
"Ich will nie wieder eine andere Tasche nehmen!"
Hier seht ihr auch was ihre Tasche ausmacht: Sie ist praktisch, schlicht und durch die Metallteile und die Materialkombination kein wenig langweilig. Heike hat ebenfalls Zeltplane vernäht und dazu cowboystefelbraunes Leder kombiniert.

Dany ist ab sofort im machwerk-Shop und bei daWanda erhältlich,
im Shop gibt auch Materialpakete mit Lederboden und Riemen, für den Materialmix den ich bei dieser Tasche so schön finde.

Achja: Dany?
Daeneris Targaryen, GoT. What else? :)

Montag, 9. Oktober 2017

Ludwig, eine Reisetasche von elbmarie

Ludwig: Das ist wohl die größte Tasche, die ich je genäht habe.
Als Frau Elbmarie mir im Sommer die Idee für ihren neuen Taschenschnitt gezeigt hat war ich ganz begeistert- genau so etwas hat sich mein Sohn für seine Festivals gewünscht. Seine alte Tasche war reichlich mitgenommen, da hat er sich wirklich strapazierfähigen Ersatz gewünscht.

Als ich dann beim Probenähen die Schnittteile ausgeschnitten habe hat die Tasche allerdings gar nicht mehr so groß ausgeschaut. Man braucht verhältnismäßig wenig Material.
Fertig ist sie aber durch die enorme Tiefe ein absolutes Raumwunder.

Ich habe Zeltplane verwendet, das ist derzeit mein Lieblingsmaterial für´s Taschennähen. Es lässt sich super färben, gut nähen und ist sehr strapazierfähig und schwer. Dabei aber nicht so dicht gewebt dass es beim Steppen Probleme gäbe.
Wenn ihr also irgendwo alte Rotkreuz-Zeltplanen bekommen könnt: Zugreifen!
(Eine Alternative wäre vielleicht der Faltenbalg den Silke oft verwendet hat,
den bekommt ihr bei Stoff am Stück.)


Der Innenraum ist durch den großen gebogenen Reißverschluss perfekt zugängig.
Den Innenboden habe ich aus LKW-Plane genäht.


Ludwig hat zwei Außentaschen, das hilft dem Sohn, etwas System in seine Packerei zu bringen. Wer Ludwig als geräumige Sporttasche nehmem möchte kann im großen Seitenfach gut die Schuhe unterbringen.

(Das Seitenfach ist in der Basisversion nicht enthalten, das ist eine Erweiterung für eher geübte Taschennäherinnen. Die Basisversion schafft man mit ein kleinwenig Erfahrung gut.)


Hier seht ihr, wie groß Ludwig ist.
Ich habe die Tasche übrigens NICHT verstärkt, das Material bringt genug Stand dass es sogar ohne Inhalt so gut seine Form hält.
Ich liebe es.

Auch für meinen eigenen neuen Taschenschnitt, der Mitte der Woche erscheint:


Diese Kombination aus Leder, Metallteilen und Zeltstoff ist einfach super :)

Sabines neuer Schnitt ist ab sofort in ihrem daWanda-Shop zu bekommen, wer am Wochenende auf einem der Stoffmärkte war hat vielleicht schon bei Kleinkariert einen Blick auf Ludwig werfen können.
Kleinkariert hat den Schnitt wie immer in Papierform auf den Märkten dabei.

Viel Erfolg, Sabine!
Das hast du prima gemacht.
Danke!