Mittwoch, 2. September 2015

Ein neuer Kleiderschnitt für den MMM und ein Zeitschriftenvergleich


Vermutlich zeigen im heutigen ersten MMM nach der Sommerpause schon die ersten Teilnehmerinnen Herbstsachen.
Aber ich habe in der aktuelle Ausgabe der Nähmode (4-2015 Simplicityschnitte im Heftformat) noch tolle Sommermodelle gefunden. Die Kleider, Oberteile und ein paar alltagstaugliche Basicschnitte haben mir auf Anhieb gefallen.
So habe ich als bekennende Burda-Näherin das Heft wieder mal gekauft und diesmal tatsächlich nach den Schnitten genäht.

Das erste Problem war die Wahl der Größe. Ich habe meine übliche Burda- und Ottobregröße herauskopiert und die war- um es vorab zu nehmen- viel zu groß.
Nach einigen Anpassungen und Änderungen sind aber zwei sehr schöne und tragbare Kleider herausgekommen, eins für die Tochter ( von 38 auf eine kurze 36 gradiert) und eins für mich.

Der Schnitt hat dekorative Falten im Oberteil und im Rock, es gibt die Möglichkeit, mehrere Ausschnittvarianten und Rockformen zu kombinieren.
Das finde ich prima!

Die Verarbeitung habe ich materialbedingt modifiziert, der Oberstoff ist ein feiner, transparenter Meshstoff und muss gefüttert werden. Statt mit Belegen zu arbeiten habe ich das Kleid also komplett gedoppelt und den Halsausschnitt mit Falzgummi versäubert.
(Belege sind oft die unpraktischste Lösung.)
Die Anleitung ist aber ansonsten sehr ausführlich und gut nachzuvollziehen.

Der Schnitt hat eine schöne geschwungene Mittellinie, die habe ich bei meinem eigenen Kleid ca. 5 cm nach oben versetzt um eine Empirenaht zu bekommen.
Das ist auf dem Foto ganz gut zu sehen.
Gut zu sehen ist auch der rückwärtige Abnäher. In der Anleitung laufen die beiden Abnäher wie es sich gehört zusammen, aber das Schnittteil hat da wohl einen Fehler.
Das Nähen nach amerikanischen Schnitten war für mich wirklich eine neue Erfahrung, ich habe das erste Mal einen Simplicityschnitt zu Ende genäht.
Frühere Versuche mit US-Einzelschnitten sind meist schon im Anfangsstadium an der enthaltenen Nahtzugabe gescheitert.

Hier ein kurzer subjektiver Vergleich der drei wichtigsten deutschsprachigen Schnittzeitungen
(Die Knip lasse ich mal außen vor, sie ist am ehesten mit der Burda vergleichbar.)
  • Die Bilder in der Zeitschrift.
    Simplicity macht mit langweiligen Fotos nicht unbedingt Lust auf Mode. Zwar sieht man in der Neuen Nähmode die meisten Details ganz gut, aber Ottobre macht viel attraktivere realistische Fotos an echten Menschen.
    Bei Burdas stylishen Aufnahmen braucht man oft Phantasie um eine Linienführung zu erkennen.
  • Die Schnitte
    Neue Nähmode: Viele Modelle in unterschiedlichen Varianten. Die Entwürfe sind eher basic und alltagstauglich. Einen merkwürdigen Jabot wie in der aktuellen Burda findet man in der Neuen Nähmode mit Sicherheit nicht.
    Die Modellauswahl ist aber Geschmackssache: Ottobre ist sehr basic, Simplicity raffinierter und Burda ist von den drei Zeitschriften wohl dem aktuellen Trend am nächsten.
  • Die Größen.
    Die Nähmode bietet nur 3 Größen, Burda hat 5 oder 6 Größen und Ottobre noch mehr.
    Burda finde ich persönlich völlig ausreichend, zumal das Heft auch oft Kurzgrößen enthält.
  • Die Anleitungen:
    Sie sind in der Nähmode gut bebildert. Unangenehm ist mir nur aufgefallen, dass die vielen Passzeichen nicht in der Schnittübersicht zu sehen sind, so hätte ich mir auf den Bögen leichter getan alle zu finden.
    Burdasprache muss man sich erst aneignen, dann sind aber auch dort die Anleitungen sehr gut.
    Bei Ottobre lese ich wegen der Schlichtheit der Modelle selten Beschreibungen, sie haben auch nicht den besten Ruf.....
    Anfänger kommen mit der Neuen Nähmode oder den in der Burda-Nähschule vorgestellen Modellen wahrscheinlich am besten zurecht.
  • Die Schnittbögen
    Da ist Ottobres stabiles Papier und die locker aufgebauten Bögen unschlagbar.
    Dünneres Material bei guter Übersichtlichkeit bei Burda
    Simplicity ist schlichtweg zu dicht gepackt. (Ein Kaufargument für die Einzelschnitte, auf denen das Heft basiert!)
  • Die Nahtzugabe
    Burda und Ottobre haben keine angeschnittenen Nahtzugabe, in der Nähmode sind 1,5 cm NZG enthalten. Mir persönlich ist das zwar eigentlich zuviel NZG, beim Nähen gewöhnt man sich aber schnell daran.
    Schwierig finde ich bei enthaltener Zugabe Schnittvergleiche und Anpassungen. Zudem lässt sich die wichtige Nahtlinie schwerer übertragen.
    Die enthaltene oder nicht enthaltene Nahtzugabe ist Geschmackssache, ich persönlich mag Schnitte lieber, an denen ich meine persönliche Zugabe selbst bestimmen kann.

Nach welchen Schnitten näht ihr am liebsten?
Mit oder ohne Nahtzugabe?

Schnitt: Neue Nähmode 4-2015, Modell 40 - 43 ( in Größe 38, 40 und 42)
Jerseys: BestOf, Feldkirch

Kommentare:

  1. Hallo Martina,

    2 schöne Teile sind entstanden, ich hadere noch mit dem Mesh-Kleid aus der aktuellen Burda. Danke für den Vergleich der Heft. Ich werde weiterhin Burdafan bleiben auch nach kurzem Ausflug zu Ottobre und MyImage, die aber trotzdem bei mir gut wegkommen, aber ich bin ja mit einiger Näherfahrung rangegangen.

    lg

    Monika

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  2. So ein schönes Mama-Tochter-Bild! Beide Kleider sind sehr hübsch und doch so unterschiedlich! Mit den Belegen habe ich beim Tragen von Jerseykleidern auch zu kämpfen. Ich finde die Gummilösung da auch oft besser (nähe ich wie bei Dessous). Ich komme mit den Schnitten incl. NZ sehr gut zurecht. Das Übertragen der Schnitte ohne NZ auf den Stoff klappt bei mir meistens nicht richtig (Tips?) und die eigene NZ dann ganz genau zuzugeben finde ich schwierig. Ich nähe dann bei den Inclusive-Schnitten möglichst exakt mit einem Magnet-Abstandhalter, dann stimmt alles.
    Liebe agrüße, SaSa

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    1. Ich arbeite beim Zuschnitt vor allem bei langen geraden Stücken (Taschen sind da ja prädestiniert!) mit dem Rollschneider und dem Patchworklineal. Da wird das supersauber und ich beschädige nicht den Schnitt ( bei angeschnittener NZG ist das bei viel genutzten Schnitten nämlich gefährlich...)
      Ansonsten habe ich ein ganz gutes Augenmaß. :)
      Der Magnetabstandshalter ist an einer normalen Nähmaschine prima, aber bei meiner Industrie-Overlock geht das nicht. Und gerade Jersey wie diese Kleider hier nähe ich ja nur an der Pegasus.
      Aber das ist alles Gewohnheitssache, oder?

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  3. Ich habe eigentlich immer sehr gerne nach Burdaschnitten gearbeitet, aber in letzter Zeit sprechen mich die Modelle immer weniger an. Ottobre finde ich sehr schön, auch die Kindermode. Schnitte, die schon die Nahtzugabe enthalten, mag ich gar nicht. Und der Schnittmusterbogen muß übersichtlich sein.
    LG, Britta

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    1. Burda ist streckenweise echt mau oder der zeit voraus- wer weiß das schon. Und plötzlich kommt wieder ein Knallerschnitt!

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  4. Das sind zwei wirklich schöne Kleider geworden! Ihr seht beide sehr, sehr schön darin aus.
    Ich bin ja auch bekennender Burda-Fan. Auch, wenn Burda immer wieder in der Kritik steht, weil die Schnitte so gar nicht der aktuellen Mode entsprechen, und die Fotos in der Zeitschrift so bescheiden sind, und die Anleitungen erst....
    Abgesehen davon, dass mir Burda einfach ohne großartigen Änderungen am besten passt, haben sie die besten Schnittbögen und - wie Du schon sagtest - wenn man mal burdarisch kann, auch die besten Anleitungen.
    LG, Sandra

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    1. Ja, ich passe auch super in Burdasachen- und ich weiß wo ich eventuelle Änderungen ansetzen muss.
      Da geht es mir wie dir.
      Und die Anleitungen und Bögen sind echt gewissenhaft erstellt!

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  5. Toll seht Ihr aus, Ihr zwei! Schöne Kleider sind da noch entstanden, die Ihr sicher noch oft tragen könnt - ein Jäckchen drüber und es passt!

    Ich nähe auch sehr gerne nach der Burda. Die Modelle passen mir dann am Besten. Auch mag ich es viel lieber, selbst die Nahtzugabe zu bestimmen. (Aber da ich ein ziemlicher Schlamper bin, stimmt das alles eh nicht so richtig und ich muss dann schauen, wie ich es noch hinbekomme ;-)

    viele liebe Grüße von Ellen

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    1. Wir sind die Generation Burda, liebe Ellen :)

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  6. Ich mag so wohl als auch , Wo bei Ottobre großzügiger ist . Bei Burda finde ich mich ganz oft im Bereich 44-46 wieder . Wo ich sonst bei fertiger Konfektion 38-40 habe . Und das ist meiner Meinung nach extrem Irreführend . Seid dem ich das weis . Lege ich nach dem ausschneiden des Schnittmusters immer noch mal ein bequemes Kleidungsstück auf den Schnitt . Ansonsten ist mir der Stoff einfach zu schade um ihn zu zerschnibbeln . Beide seht ihr wirklich zauberhaft in den Kleidern aus . Klasse Bilder :))
    LG heidi

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    1. Die Maße sind Quatsch, aber das wissen wir ja.
      Du bist niemals eine 44!

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  7. Das sind zwei ganz tolle Kleider! Ihr seht klasse aus! Eine schöne Auflistung ist das! Ich entdecke Simplicity Schnitte meistens erst für mich, wenn ich sehe, wie andere sie umgesetzt haben. Burda anleitungen sind für mich meist ein Buch mit sieben Siegeln obwohl ich die Nähschule-Anleitungen dagegen gut finde! Ottobre geht tatsächlich auch gut ohne Anleitung weil es hauptsächlich Basics sind. Wobei ich tatsächlich eher ein Fan von Indie-Schnittmustern bin, aber das liegt vermutlich daran, dass es dort teilweise sehr ausführliche Anleitungen für so Anfänger wie mich gibt.

    Liebe Grüße, Jessica

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  8. Zwei sehr schicke Kleider, was nicht zuletzt an den tollen Stoffen liegt, die einen Look ja entscheidend mitbestimmen.
    In deinem Vergleich finde ich mich wieder; ich mag die enthaltenen Nahtzugaben der amerikanischen Schnitte auch nicht und schneide lieber meine persönliche Nahtzugabe an.
    Auch ist mir die Größenrange bei "meine Nähmode" zu wenig umfangreich.
    Ich nähe mittlerweile am liebsten nach Burda, da mir die Schnitte ganz gut passen und ich mich in die Anleitungssprache eingefunden habe. Für komplizierte Schnitte besteht bei Burda auch die Möglichkeit, einen Kaufschnitt zu erwerben. Bei den Kaufschnitten gibt es, wie bei den amerikanischen Anleitungen, eine Schritt für Schritt Anleitung mit Bild.
    LG von Susanne

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    1. Wir sind uns da völlig einig.
      Die Größen in der Nähmode sind zwar OK für mich, aber ich freu mich ja gerade, dass ich wieder die Tochter benähen darf. Aber so bleib ich im Gradieren drin......
      Und du hast Recht, an die kaufschnitte von Burda hab ich gar nicht gedacht!

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  9. jetzt werde ich definitiv meinen hier noch schlummernden einzelschnitt von simplicity erst einmal zur probe nähen, unsicher mit der größenwahl war ich eh. burda habe ich sehr selten genäht weil ich immer große probleme mit der passform gehabt habe. ottobre ist einmalig, passt ohne änderungen perfekt. aus dem neuen heft liebäugle ich daher mit bisher wenig getesteten hosenschnitten.
    beide kleider gefallen mit sehr !
    lg anja

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    1. Viel Glück mit demHosenschnitt!
      Das Schwierigste ist es wohl, einen guten Hosenstoff zu finden der zum Schnitt passt.

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  10. Beide Kleider sehen klasse aus, sehr 'altersgerecht' ihr bildet ein tolles Mutter-Tochter-Team! Ich Nähe selten Konfektion und wenn, dann bevorzuge ich Einzelpattern von amerikanischen Designerinnen. Da wird dann nach Fototutorials genäht ähnlich wie bei deinen Taschenschnitten und, ganz wichtig für mich, die NZG ist enthalten 😉 Ich stimme dir aber zu, dass diese Vorliebe daran liegt, dass ich aus der PW-Ecke komme, daher Nähe ich auch am allerliebsten in Inch! Deine Meinung zu den 3 Nähmagazinen fand ich sehr aufschlussreich, von der Optik spricht mich die Ottobre am meisten an, obwohl ich mit der Burda groß geworden bin ( im Haushalt meiner Oma lag immer das aktuelle Heft) Liebste Grüße von Martina

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  11. vorab: sehr hübsche kleider für euch beide! vor allem der stoff des kleides deiner tochter gefällt mir gut.

    also, ich persönlich bevorzuge auf jeden fall schnitte ohne nahtzugabe.

    zu den heften:
    zu burda greife ich moment ganz gerne, da sie - wie du schreibst - am trendigsten sind und ich derzeit in fast jedem heft ein, zwei schnitte finde, die ich auch nähen möchte. allerdings kämpfe ich bei burda immer ein wenig mit der passform, da meist zu groß. und da ich leider mit breiten schultern "gesegnet" bin und oberteile deshalb auch lieber zu groß als zu klein zuschneide, bleibt mir fast nie eine anpassung erspart. bei den derzeit relativ weiten schnitten geht's aber ganz gut. anleitungen lese ich fast nie, aber ich habe mit burda angefangen zu nähen und verstehe die sprache notfalls ganz gut. was mich an burda nervt, sind die großen bögen, die man erst auseinanderschneiden muss (und dann immer die blöden falten im bogen hat), außerdem die rosa unterlegten schnittteile, sodass man beim rauskopieren fast nix erkennt (ich benutze dünnes papier).

    ottobre: mag ich überhaupt nicht, weder die schnitte noch die passform – zumindest die für damen. für kinder war's für uns ok., auch wenn die schnitte meist recht weit ausgefallen sind (mittlerweile kann ich ja schon die kleinsten damengrößen für sie nähen ;-).

    mein absoluter favorit ist la mia boutique, nach der ich seit vielen jahren nähe und die es in stark abgespeckter form ja nun auch im deutschsprachigen raum gibt. auf den ersten blick meist klassische, italienische mode, bei genauerem hinsehen aber oft mit raffinierten details. mir gefällt die schnittführung, die man auf den fotos zwar oft nicht sehr gut erkennt, aber nachdem ich schnitte meist nach den zeichnungen auswähle, macht das für mich nichts. auch die größen passen für mich perfekt, ich muss selten etwas ändern. die schnittbögen selbst sind wie bei burda, aber ohne die o. a. "mängel", zu den anleitungen kann ich nichts sagen, da ich noch nie eine deutschsprachige gesehen habe. ich spreche zwar italienisch, aber auch bei lmb lese ich die anleitungen nicht.

    andere zeitschriften kauf' ich zwar immer wieder - aber nähe dann doch selten daraus, zumindest nähe ich's sehr selten fertig. ich weiß nicht genau, woran es liegt, manchmal gefällt miir während des nähens der schnitt doch nicht mehr, ich mag die doppelgrößen nicht (die nicht meine doppelgröße ist, sodass ich wieder anpassen müsste) etc., etc.

    lg, catharina

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    1. LMB kenne ich nur aus dem Urlaub, die Sachen sind aber auch sehr raffiniert und genau richtig für gute Näherinnen wie dich. Du in Österreich hastz da wohl bessere Karten das Heft zu ergattern. Hier habe ich die deutschsprachige Ausgabe noch bie gesehen. Schade eigentlich!
      Und ja, die Burdabögen wieder klein zu bekommen ist Origami. Aber wir schaffen das! :)

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  12. Vielen Dank für den Vergleich! Ich nähe ja für mich viel nach Burda, für die Kinder aber nicht (zu breit, zu kurz, zu kompliziert). Ottobre wiederum kenne ich nur für Kinder, die Modelle in den Damen-Heften sind mir meist zu basic. Tja und vor der Nähmode stand ich schon ganz oft im Supermarkt und hab sie doch immer wieder weggelegt. Ich habe habe ja schon in vielen Blogs von den Schnitten gelesen, aber bei mir will der Funke einfach nicht überspringen. An das Nähen mit integrierter Nahtzugabe musste ich mich gewöhnen. Das funktioniert aber sehr gut und ist effizient, vor allem bei schlichten Jersey-Sachen. Sobald man aber etwas ändern will oder Schnitte vergleichen oder anpassen, oder oder, hört man mich ganz laut fluchen.

    Eure beiden Kleider sind sehr schön geworden, gut dass du die Simplicity-Schnitte probiert hast.

    LG
    anne

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  13. Tolle Kleider und sehr guter Vergleich der Zeitschriften. Ich mag auch Nahtzugaben nicht und entscheide lieber selber wie viel ich brauche oder möchte. Am besten komme ich mit Ottobre klar, Burda hab ich paar mal versucht und bin an den Erklärungen gescheitert.
    Liebe Grüße,
    Lee

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    1. Hol dir doch mal zur Ergänzung das Burdanähbuch, da ist alles super erklärt und das ist ein echtes Nachschlagewerk.

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  14. Ihr seht toll aus!
    Ich nähe weder aus der Burda noch der der Ottobre gerne. Beide Zeitschriften gehen von einem anderen Figurentyp aus als ich es bin, und immer muss ich viel ändern... Mit Simplicity Schnitten komme ich bestens klar, und ich mag auch die vorgegebenen Natzugaben...

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  15. Beide Kleider sind sehr schön geworden. Mit Falzgummi habe ich noch nie genäht, das muss ich mal ausprobieren.
    Ich nähe für mich am liebsten Burda, Fashion Style oder amerikanische Einzelschnitte. Die Einzelschnittmuster sind zwar sehr teuer aber mir passen sie immer sehr gut ohne große Änderungen. Für meine Kinder nähe ich am liebsten nach Ottobre.
    Lg Mathilda

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    1. Ja, für Kinder ist Ottobre unschlagbar.

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  16. Eure Kleider finde ich beide sehr schick. Der Stoff von Deinem ist ein Traum. Ich mag es, wenn ein Stoff solche Spielereien durch den Musterrapport ermöglicht.
    Ich nähe alles, quer durch den Garten. Die Burda kaufe ich mir allerdings sehr selten, habe aber eine Nähfreundin, die sie im Abo hat. Ich mag sehr die Fashion Style/Knip. Die Sachen sind bisher alle gut geworden. Bei beiden Zeitschriften muss ich relativ wenig anpassen. Von den Big 4 aus Amerika habe ich auch ein paar Einzelschnitte, aber hier muss ich immer vorsichtig sein und mit anderen Schnitten, die mir gut passen, vergleichen.
    Ich mag es sehr, wenn die Nahtzugabe enthalten ist. Ich arbeite dann sorgfältiger, obwohl das Zuschneiden und Markieren schneller geht.

    LG Luzie

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  17. Ein Traumkleiderdoppel und die sehr verschiedenen Kleider lässen mich grübeln wie viele verschiedene Schnitt man überhaupt benötigt, wenn schon durch die Stoffwahl so eine veränderte Optik möglich ist. Man erkennt nicht sofort, dass beide Kleider ein Schnitt sind. Die Simplicityschnitte mit Nahtzugabe mag ich, einfach weil sie mir passen aber die Nähmode ist nur was für Kämpferinnen, der Schnittmusterbogen ist sehr unübersichtlich und es kann vorkommen , dass Nahtzeichen fehlen bzw. nicht zu finden sind. Zu Burda habe ich ja keine einheitliche Meinung, es gibt Hefte die sind super und andere finde ich unterirdisch und anpassen ist bei Burda Pflicht. Burda ist aber sehr konstant, ich komme da immer besser klar, weil die notwendigen Anpassungen sich ähneln und das ist schon wieder sehr gut.
    Viele Grüße
    Sylvia und Danke für den interessanten Vergleich.

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  18. wunderschöne kleider hast du da genäht! jedes für sich traumhaft!
    mhm, welche Zeitschrift?
    ottobre hat ohne zweifel die übersichtlichsten, robustesten Schnittmuster. halt alle schnitte sehr schlicht.
    simplicity hat oft modelle, die mir sehr gefallen - manchmal komplett einfach, manchmal irrsinnig kompliziert beschrieben.
    Burda nähe ich meistens kauf-einzelschnitte.

    könnte mich nicht für eins entscheiden :-)
    glg andrea

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  19. Was für schöne Fotos! Und natürlich schöne Kleider. Gefallen mir beide ... und beide in meinen Lieblingsfarben :-)
    Dein Zeitschriften- Vergleich ist sehr hilfreich!
    LG Judy

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  20. Das sind ganz tolle Fotos von zwei hübschen Frauen in ganz tollen Kleidern!

    Liebe Grüße
    Susi

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  21. Tolle Kleider und tolle Fotos! Und eine interessante Frage:-) Noch stolpere ich quer durch alle Schnittmuster, die mir so gefallen. Das geht mal gut und mal nicht. Bei Burda steige ich bei den Größen nicht dahinter, Hosen gingen bislang gar nicht, Körper nahe Oberteile gehen ganz gut, aber wenn ein Oberteil etwas lockerer sitzen soll, saufe ich ab. Fast alle Kleider musste ich in Rock und Oberteil trennen, da die einfach komisch saßen...Ottobre und Nähmode habe ich noch nicht ausprobiert aber ich bleibe dran und lerne dazu :-)
    LG SuSe

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  22. Zwei sehr schöne Kleider . Mir gefällt besonders der schöne Stoff von Deinem Kleid. Dein Vergleich war sehr interessant, bei Burda und Ottobre stimme ich Dir zu, Simplicity hatte ich noch nicht. Die Nahtzugabe ist Gewöhnungssache, allerdings ziehe ich ebenfalls Schnittmuster ohne vor, selbst wenn ich dann immer 1,5cm mit dem Geodreieck an den auskopierten Schnitt male. Ich finde, dann passen die Teile auch immer zusammen und ich habe durch die 1,5cm Platz zum anpassen. Die Übersichtlichkeit von Burda-Schnittmustern kann ich nicht voll unterschreiben, das kommt auf die Ausgaben drauf an. Und je älter die Burda ist, desto voller ist der Schnittbogen.
    Liebe Grüße, Stefanie

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    1. Oh ja, die alten Burda sind mit gruseligen Schnittbögen ausgestattet. Aber damals waren die Frauen das gewohnt. Ich bin ja mit der Carina eingestiegen, da war das luftiger aufgebaut. Da war der Wechsel zu Mama Burda schon hart.
      (Beste zeitung ever: Die Burda International.)

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  23. Hübsch ihr zwei und echt wie die Zeit vergeht !Und wie ihr euch ähnelt! Ich kann mich noch an einen tollen grünen Rock erinnern, aber da war deine Zarte wohl doch noch ein paar Jahre jünger. Ich mag es definitiv mehr, wenn keine Nahtzgabe dabei ist.Früher dachte ich, das es einfacher mit ist, aber meist hat man so seine Art drauf, die dann nicht übereinstimmt.
    Viele Grüße Karen

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  24. Tolle Kleider. Die Empirelinie deines Kleides finde ich besonders schön.
    Dein Vergleich der Schnittmuster ist sehr interessant. Ich nähe schon immer zu 99% nach Burda. Ich finde es auch besser, die Nahtzugabe selbst zu bestimmen; dann kann ich dort, wo ich eventuell mehr Spielraum für Anpassungen benötige entsprechend zugeben.
    Viele Grüße
    Friedalene

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  25. Ups, die Nähmode ist mir komplett durchgegangen! Danke fürs Vorstellen :)
    Zwei sehr schöne Kleider aus tollen Stoffen!
    Eigentlich habe ich gerne Schnitte inklusive Nahtzugabe, zumal mir die amerikanischen Schnitte bis jetzt gut gepasst haben.
    Eigentlich? Ich sitze grade an Archer - da muß ich wohl an der Schulter was ändern...

    Liebe Grüße
    Sandra
    p.s.: Joggingbüx ist sehr geschmeichelt, ich hatte schlimmere Assoziationen...

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  26. Schöne Kleider sind das wieder einmal. Du zeigst da sehr schön, wie viel in einem einzigen Schnitt stecken kann.
    Ich mag auch Schnitte ohne Nahtzugabe lieber. Manchmal habe ich das Gefühl, dass diese Vorlieben mit der eigenen Nähgeschichte zusammenhängen. Ich habe mit Schnitten ohne Nahtzugabe nähen gelernt . Als Pramo-trainiertes DDR Kind sind mir bei den aktuellen Zeitschriften weder die Bögen zu unübersichtlich, noch die Anleitungen zu kompliziert. Damals war ein gutes Nähbuch, bzw. jemand der sich auskannte unverzichtbar. Ein Nähbuch finde ich auch heute noch sinnvoll.
    Ich bevorzuge Ottobre und Knip-Mode, wobei die Knipmode-Schnitte oft nette Details haben. Die Schnitte passen mir besser als Burda Schnitte und sind auch in kleinen Größen zu haben. Bei Burda gibt es zwar auch immer mehr in Gr.34 oder in Kurzgrößen, dass ist in meinen Augen aber ganz oft Mode für Teenager, die ich nicht unbedingt tragen mag. Die Nähmode verzichtet auf kleine Größen, weshalb ich da noch nichts genäht habe.
    Viele Grüße,
    Malou

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    1. Ja klar, das ist Prägung :)
      Ich wäre selber nie auf die Idee gekommen, Schnittteile mit Nahtzugaben zu wollen und habe lange den Sinn nicht eingesehen. Aber das ist auch Einstellungssache- und man darf bitteschön nie vergessen, welcher Schnitt bereits mit Zugabe ist und welcher ohne.

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  27. Ihr beiden seht wirklich gut darin aus, und der Apfel ist mal gar nicht weit vom Stamm gefallen ;-)
    Ich finde deine Vergleiche sehr hilfreich. Da ich in erster Linie mit Ottobreheften arbeite, muss ich dir tatsächlich zustimmen, dass die Nähanleitungen nicht immer "Anfängertauglich" sind. Es ist durchaus hilfreich, wenn man ein bisschen Näherfahrung mitbringt und sich die Bilder gut anschaut. Vorteil ist hingegen, dass es sich um teilweise schlichte Basics handelt, die man aber selbst gut pimmpen kann. Die Neue Nähmode habe ich auch schon ausprobiert und bin nicht mehr überzeugt als von der Ottobre, zumal mir hier die Stoffauswahlen teilweise recht "merkwürdig" vorkommen - ist aber eben ein subjektives Empfinden. Mit Burda fehlen mir bis dato die Erfahrungswerte, aber deine Beiträge machen mich neugierig und ich denke das nächste Heft könnte doch bei mir einziehen.
    Happy Sewing
    Mira

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    1. Oh ja, die Simplicitystoffe sind auf eine üble Art amerikanisch. Das habe ich fast vergessen.
      Und bei manchen Modellen ist der Stoff nur in die Skizze reinkopiert.
      Und Knip hat viel zu oft gemusterte Stoffe bei denen man garnix sieht.
      Burda dagegen nimmt gern Seidenchiffon und ähnlich exclusiver Zeug mit dem niemand gern näht.
      Da ist Ottobre (obwohl auch oft gemustert) am besten.

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  28. Bin schwer begeistert, und muß auch sagen so so tolle Fotos, tolle Sache!

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